Zur neuen Düngeverordnung (Teil I) – Eine Antwort „Integrierte Düngung“ – Ein Baustein Rapsdüngung nach Herbstscan mit Drohne

Aufgrund steigender Nitratbelastungen im Grundwasser in der gesamten EU wurde 1991 europaweit eine Nitratrichtlinie erlassen. Im Jahr 2000 kam die europäische Wasserrahmenrichtlinie zum Schutz von Oberflächen und Grundgewässer dazu. Da die EU Defizite bei der Umsetzung der Richtlinie sieht, wurde 2016 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingereicht.

Zur Nitratbelastung Grundwasser (Karte links):

  • viele Grundwasserköper sind belastet (ca. 30%)
  • diffuse Einträge
  • Landwirtschaft ist der Hauptverursacher

Ursachen sind:

  • intensive Tierhaltung > 1,5 GV/ha (Karte rechts)
  • nicht angepasste N-Düngung
  • Bilanzüberschüsse >100kgN/ha
  • geringe Neuwasserbildung
  • „Altlasten“ Stickstoff (Trockengebieten)
  • Tendenz leider teilweise steigend

„Rot“ schlechter Zustand >50 mg/l H2O „Grün“ Nitrat guter Zustand

Was kommt da auf uns zu?

Wichtige Punkte, die wir hier und in den folgenden Newslettern besprechen möchten, sind:

  • Düngebedarfsermittlung Herbst/Frühjahr
  • Sperrfristen Düngung
  • Abstandsauflagen
  • Aus-/Aufbringeverbote
  • Vorgaben/Obergrenze organischer Stickstoff
  • Lagerstätten für Wirtschaftsdünger/organische Dünger
  • Ausbringung/Technik
  • Nährstoffvergleich/Bilanzen
  • Aufzeichnungen/Strafen

Düngebedarfsermittlung Stickstoff

Prinzipiell wird die Bedarfsermittlung für Stickstoff nach Sollwerten durchgeführt.

  • bundesweit einheitliche Methodik bei N (standortbezogene Obergrenzen, Sollwertsystem)
  • Grundlage: durchschnittliches Ertragsniveau der letzten drei Jahre im Betrieb
  • ermittelter Düngebedarf darf in der Regel nicht überschritten werden, Überschreitungen nur zulässig, so weit aufgrund nachträglich eintretender Umstände, insbesondere Bestandsentwicklung oder Witterungsereignisse, ein höherer Düngebedarf besteht (nur Einzelfälle)
  • Dokumentationspflicht für N-Düngebedarfsermittlung

  • für ganz Deutschland einheitliche Sollwerte
    • notwendiges N-Angebot in gesamter Vegetationszeit
      (Nmin in 0-90 cm im Frühjahr + N-Mineralisation in Vegetationszeit + N-Düngung)
  • je Fruchtart für bestimmtes Ertragsniveau
  • Korrekturfaktoren
    • ertragskorrigierter Stickstoffbedarfswert (Ertrag Durchschnitt 3 Jahre)
    • Nmin in 0-90 cm Boden (60-90 interpolierbar)
    • Je Schlag/Bewirtschaftungseinheit außer GL, auch Richtwerte möglich
    • N-Nachlieferung aus dem Bodenvorrat (Humusgehalt des Bodens)
    • N-Nachlieferung aus organischer Düngung (MDÄ) + Vorjahr (10%)
      Vorfrucht, Zwischenfrucht
  • Ergebnis
    • Gesamt-N-Düngebedarf für die gesamte Wachstumszeit der Kultur für den konkreten Schlag


(wird fortgesetzt)

Eine Antwort – „Integrierte Düngung“ (I)

Diese basiert auf dem Bedarf der Pflanzen, dem Bodenvorrat, den Ernterückständen und der Verfügbarkeit von Wirtschaftsdüngern. Die Düngung sollte ausgewogen sowie bedarfs- und situationsgerecht erfolgen, umweltverträglich sein und nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit erhalten und steigern.

Im Bereich der N-Düngung kann man das in 2 Stufen gliedern:

  1. Angepasst an Kultur, Ertrag und Qualität
    1. Grundlage ist die Messung des N-Gehalts, der N-Aufnahme bzw. des N-Bedarfs an repräsentativen Stellen des Schlages und der auf dieser Information beruhenden Entscheidung über die pflanzenbaulich notwendigen auszubringenden N-Mengen bzw. bei geteilten Gaben auch über den Düngetermin.
  2. Differenziert in der Fläche
    1. nach N-Aufnahme der Bestände
    2. Messung und streuen in Echtzeit mit Pflanzensensoren
    3. Oder abgesetzt, messen mit Drohne/Sensoren und später streuen nach Applikationskarte

So wird sichergestellt, dass sowohl die Menge, der Termin und die Unterschiede im Bestand berücksichtigt werden und der Stickstoff auf der Fläche zielgerichtet und bedarfsgerecht verteilt wird. Auch eine zu erwartenden Einschränkungen der N-Düngemenge (nach DüV) kann berücksichtigt werden und dabei die Bereiche bevorzugen, die die höchste N-Effizienz erwarten lassen.

„Integrierte Düngung“: Winterraps düngen nach Messung N-Aufnahme im Herbst mit Drohne – ein erster Baustein

Unser Angebot:

  • die EXAgT erstellt die Düngekarten für die Andüngung bzw. Komplettgabe(stabilisierter N) für das Frühjahr (N1 oder N1+N2)
  • Grundlage: N-Aufnahmekarten im Spätherbst
    Erfasst durch: Drohnenbefliegung im Herbst + Referenzmessung am Boden
  • Berechnet mit: erprobten Algorithmen der EXAgT (DüV gerecht)
  • Abgestimmt mit: Ihnen, transparent und agronomisch fundiert
  • Abgestreut durch: Ihren ansteuerbaren Düngerstreuer
  • Kosten: Befliegung und Applikationskartenerstellung ab 10,- €/ha (flächenabhängig)

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben und schätzen Ihre Herausforderungen.

Unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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Über den Drohneneinsatz im Pflanzenbau und die EXAgT ist auf der MeLa 2017

Seit der Gründung unserer EXAgT im Januar 2015 diskutieren wir untereinander und mit Kollegen immer wieder über das Thema „Drohnen“. In diesem Jahr wurde nun aus der Theorie Praxis, wir nutzten Drohnen zum einen für die Begleitung und Störgrößenermittlung eines produktionsintegrierten Großparzellenversuches (PiG) als auch zur Applikationskartenerstellung für die N-Andüngung im Frühjahr auf Grundlage der N-Aufnahmekarten im Herbst (Raps, Wintergerste/-roggen, früher Winterweizen). Wir wollen in diesem Newsletter nicht so sehr auf technische Aspekte und Differenzierungen der Drohnen eingehen, sondern Einsatzmöglichkeiten und (heutige) Grenzen des Drohneneinsatzes besprechen.

Welche Einsatzgebiete gibt es für Drohnen in der Pflanzenproduktion?

Bestandskontrolle
Liveaufnahmen oder verarbeitete Orthobilder von Drohnen können bei der Bonitur größerer oder schlecht einsehbarer Schläge helfen. Für hohe Kulturen (Mais, Raps usw.) ergeben sich damit Möglichkeiten der Schadensbeurteilung (Wild, Hagel, Schädlinge, Trockenstress …).

Gezielte Ausbringung von „biologischen Pflanzenschutzmitteln“
Die Bekämpfung des Maiszünslers durch die Ausbringung von Trichogramma mittels Drohnen ist seit ein/zwei Jahren in der landwirtschaftlichen Praxis angekommen. Die Kosten liegen gleichauf bzw. nur leicht höher als mit Alternativverfahren, Praktiker bestätigen die Wirksamkeit des Drohneneinsatzes.

Gezielter Pflanzenschutz
Mittlerweile gibt es Drohnen, die 10-30 l/kg Ladung mitnehmen und verteilen können (flüssig und fest). Denkbar sind hier die Bekämpfung von Unkraut-, Schädlings- oder Krankheitsnestern aber auch die Schneckenkornverteilung oder die Saat kleinkörniger Leguminosen/Zwischenfrüchte (geringe Saatmengen/ha) scheint in realistische Bereiche zu kommen.

Orthofotos zur Begleitung/Störgrößenermittlung von PiG und zur Erstellung von Applikationskarten
Aus den Drohnenaufnahmen (Farbe, NIR o.ä., abgeleitete Indizes wie NDVI) werden geometrisch exakte Orthofotos errechnet, diese dienen als Grundlage zur Ableitung von Applikationskarten oder Störgrößenkarten. Die Störgrößenkarten dienen zur besseren Interpretation der von uns betreuten Großparzellenversuche (PiG) und sind bei der geostatistischen Auswertung sehr hilfreich.

Abbildung 1: NDVI Orthofoto Mais

Von Orthofotos zu agronomischen Führungsgrößen
Ein Orthofoto als Ergebnis einer Befliegung mit einer NIR Kamera (nahes Infrarot) ist ein Vegetationsindex, meistens der NDVI. Dieser muss in eine agronomische Führungsgröße überführt werden (z.B. N-Aufnahme kg N/ha), was durch Referenzmessungen am Boden möglich ist (beim Raps z.B. YARA ImageIT, Rapool N-Waage/Biomasseschnitt). So können für die Düngung im Frühjahr (N1, N1+N2) mittels im Herbst aufgenommener NDVI Orthofotos sehr gut N-Applikationskarten erstellt werden. Die Befliegung erfolgt z.B. für Raps Ende Oktober/Anfang November, danach werden die Bilder verarbeitet und Streukarten erstellt, die dann mit jedem ansteuerbaren GPS-Streuer/Spritze ausgebracht werden. Die Planung erfolgt dabei transparent und agronomisch fundiert, in Abstimmung mit dem Landwirt, durch Algorithmen der EXAgT (DüV gerecht). Ohne die Zuordnung von Referenzinformationen über die agronomische Führungsgröße am Boden ist der NDVI nur eingeschränkt nutzbar.

In Zusammenarbeit mit der Rucon (Drohnenbefliegung/ Referenzmessung/ Bildverarbeitung) bieten wir dies als Dienstleistung ab diesem Herbst für rund 10,00 €/ha an (flächenabhängig).

Was muss man über die Rahmenbedingungen des Drohneneinsatzes wissen?

Die Luftverkehrsordnung (LuftVO)
Seit April 2017 gibt es gesetzliche Einschränkungen im Betrieb von Drohnen. So muss für Drohnen mit einem Abfluggewicht > 2 kg ab dem 01. Oktober 2017 ein zertifizierter Kenntnisnachweis vorhanden sein, Beschränkungsgebiete müssen eingehalten werden, die Drohnen müssen haftpflichtversichert sein. Sichtflug ist vorgeschrieben, also ist z.Z. kein autonomer Betrieb mittels GPS-Routen möglich, wenn dabei der Sichtkontakt zur Drohne abbricht.

Abbildung 2: GreenCopter® Basic von Rucon Engineering

Wetterabhängigkeit
Leider ist der Einsatz von Drohnen zur Bildaufnahme bei stärkerem Wind wie auch Regen nicht möglich. Als Grenze gilt eine Windgeschwindigkeit von 10 m/s, das sind 36 km/h.
Nach unseren Erfahrungen ist damit eine genaue Terminplanung nicht einzuhalten, sondern man muss mit Abweichungen von bis zu einer Woche rechnen.

Geometrische Entzerrung, Erstellung von Orthofotos
Um die mit den Drohnen aufgenommenen Luftbilder zu Orthofotos zu verarbeiten, ist professionelle Software sowie Erfahrung des „Bildverarbeiters“ nötig.

Fazit
Der Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft hat seine Berechtigung, allerdings gibt es (zurzeit?) noch einige Einschränkungen. Wenn man was machen will mit Profis beginnen, gerade bei der Erstellung von Applikationskarten, die ja dann dort sein sollten wo auch der Schlag ist. Sichtflugpflicht verhindert den automatischen Einsatz und das Befliegen größerer Schläge/Schlagkomplexe. Vor allem die Wetterabhängigkeit verhindert einen Einsatz „Just-in-time“, also der unmittelbare Einsatz einer Drohne vor einer Dünge- oder Pflanzenschutzapplikation. Weiterhin bleibt das Thema, in wieweit Vegetationsindizes, wie z.B. der NDVI, sich in agronomische Führungsgrößen wie dem N-Gehalt von Pflanzen oder die Befallswerte von Krankheiten umrechnen lassen.

Die EXAgT auf der MeLa 2017

Nach dem Erfolg unseres Messeauftritts auf der agra 2017 werden wir mit unseren Partnern von der GIS GmbH auf der Mela in der Halle 2 auf dem Stand 218a unsere Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Sie sind herzlich eingeladen, wir freuen uns auf ihren Besuch und hoffen auf viele und gute Gespräche!

Unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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Die „persönliche Wolke“ oder die Cloud im Büro – Anwendung von Virtualisierungslösungen in unserem EIP-AGRI Projekt

Unser EIP-AGRI Projekts „Entwicklung und praxisnahe Anwendung eines Precision Farming-Systems zur Sicherung flächenhafter Schutzgüter (z. B. archäologische Bodendenkmale) auf ackerbaulich genutzten Flächen“ geht jetzt in das zweite Jahr.

Schutz bedeutet speziell in diesem Projekt die Bearbeitungstiefen über den Denkmälern zu beschränken, um diese dauerhaft im Boden zu erhalten und nicht mit Grubber, Meißel oder Pflug zu zerstören.

Die Schlüsselkomponente des Projekts ist das sogenannte Precision Farming-System (PFS). Dieses ist für den Datentransfer der bereitgestellten Geometriedaten der Schutzgüter (u.a. Flächendaten zu den Denkmalen von der Landesarchäologie), deren Vorverarbeitung (u.a. Zuordnung von Bearbeitungstiefen) und dem Transfer zum Terminal auf dem Schlepper (Anpassen von ISOXML Aufträgen, Datensynchronisation via WLAN) zuständig.

Wie bekommt man dieses PFS beim potenziellen Anwender sicher und stabil zum Laufen? Klassisch wird eine Software erstellt und diese auf einem Kundenrechner installiert. Wie man aus den Erfahrungen mit klassischer Desktopsoftware weiß, kommt es dabei sehr (zu) oft zu Problemen. Der Grafiktreiber passt nicht, Bibliotheken sind in einer „falschen“ Version auf dem Rechner und damit gibt es Schwierigkeiten mit der Software. Noch komplizierter wird es, wenn mehrere Applikationen installiert werden müssen, wie ein Geoinformationssystem, eine Datenbank und diverse Softwarekomponenten. Und das auf verschiedenen Kundenrechnern mit unterschiedlicher Hardware und Betriebssystemen. Nach der Installation muss alles manuell konfiguriert und laufend aktuell gehalten werden. Dazu kommen diversen Updates und Aktualisierungen aller Applikationen, um „reibungslos“ zusammen funktionieren zu können.

Diese Probleme sind in der Informationstechnik (IT) nicht neu und daher gibt es dafür Lösungen. Ohne solche Lösungen wäre der Betrieb von Rechenzentren und Serverfarmen wie die für Google, Facebook und diversen Cloudapplikationen nicht möglich. Dabei kommen folgende Techniken zum Einsatz:

Virtualisierung

Bei der Virtualisierung wird mithilfe von Software Hardware simuliert und ein virtuelles Computersystem erstellt. Ein virtuelles Computersystem – als „virtuelle Maschine“ (VM) bezeichnet – ist ein vollständig isolierter Softwarecontainer mit einem Betriebssystem. Jede eigenständige VM ist völlig unabhängig. Die Nutzung mehrerer VMs auf einem einzigen Computer ermöglicht die Ausführung mehrerer Betriebssysteme und Anwendungen auf nur einem physischen Server oder „Host“. Damit kann in Rechenzentren leistungsstarke Hardware besser ausgelastet werden. Ein für unser Projekt wesentlicher Vorteil von Virtualisierung ist, dass die simulierte Hardware in den VMs immer gleich gehalten werden kann, egal welches Betriebssystem auf dem Rechner läuft und welche Hardwarekomponenten er beinhaltet. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die VMs einfach auf einen anderen Computer kopieren und dann nutzen lässt. Wir arbeiten hier mit der VirtualBox von Oracle.


Abbildung 1: Wir nutzen die freie Virtualisierungslösung VirtualBox von Oracle

Uns ermöglicht diese Virtualisierung eine einheitliche Basis für das PFS bereitzustellen, egal ob auf einem Einzelrechner, einem Server oder in einem lokalen Netzwerk.

Container-Technik „Docker“

Docker ermöglicht es, flexibel und zeitsparend komplexe Softwareumgebungen zu reproduzieren. Wenn, wie im PFS, mehrere Applikationen bereitgestellt werden müssen (Geoinformationssystem, Datenbank, diverse Softwarekomponenten) lassen sich diese einfach und schnell aufsetzen. Man muss keine Rücksicht auf Software-Abhängigkeiten, Bibliotheksversionen oder Paketquellen usw. nehmen. Basis sind die Container, jede Applikation wird in einen eigenen Docker-Container gesteckt, abgetrennt und ist somit geschützt vor den anderen, trotzdem bzw. gerade deshalb ist eine stabile Zusammenarbeit der Komponenten möglich.
Für den Entwickler ist es einfacher, seine entwickelten Anwendungen in einen Container zu verpacken, und diesen auf ein Produktionssystem zu bringen, ohne die Funktionalität der Applikation in einem anderen Container zu gefährden.


Abbildung 2: Die Container-Technik wird bereitgestellt durch die freie Software Docker

Fazit

Wir nutzen im Projekt aktuelle Technologien aus der Welt der Cloud-Rechenzentren für eine effiziente Umsetzung unserer Projektziele. Dies ermöglicht uns die gleiche Effizienz und Performanz der Softwarebereitstellung von cleveren Cloudlösungen aber auf lokalen Rechnern.

Klassische Cloudlösungen im Netz nutzen wir zu Zeit hauptsächlich, um verschlüsselte Sicherungen unserer Daten gesichert vor Brand, Wasser, Blitz und Einbruch aufzubewahren.

Zum EIP-AGRI Projekt

Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre (2016 – 2018) und wird gefördert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Das Projekt ist ein Vorhaben nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung der Landwirtschaft, der Europäischen Innovationspartnerschaften (EiP AGRI) und des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen(Förderrichtlinie Landwirtschaft ,Innovation, Wissenstransfer-RL LiW/2014). Teil: Europäische Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP AGRI) vom 15.12.2014.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben und schätzen Ihre Herausforderungen.

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Über anerkannte Methoden des Versuchswesens in der Pflanzenproduktion

Seit der Gründung der EXAgT GbR „Büro für präzise Agronomie“ sind für uns produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) ein wichtiger Teil unserer Aufgaben. Wie sich unsere Tätigkeitsfelder PiG und die von uns entwickelten digitalen Bonituren in das Versuchswesen einordnen, wollen wir in diesem Newsletter darstellen.

Der Bedarf an Versuchen in der Pflanzenproduktion ist hoch, neue Entwicklungen aber auch Versprechungen bei Züchtung, Düngung, Pflanzenschutz, Technik oder Produktionsverfahren erfordern eine ständige, objektive Überprüfung.

Bei solchen Versuchen gilt: „Das Besondere daran ist, dass die Natur uns die Antworten darauf selbst gibt.“ (Zitat Dr. Gerhard Hartmann, Leiter des Dezernats 22 „Regionale Feldversuche, Sortenprüfung“ der LLG Sachsen-Anhalt, Bauernzeitung 24. Woche 2017, Seite 15). Die Herausforderung besteht darin, die Antworten der Natur auch richtig lesen und interpretieren zu können! Dies ist nur mittels Versuche auf wissenschaftlicher Grundlage möglich.

Vor den Antworten müssen die Fragen und Hypothesen richtig formuliert werden. Das geschieht indem mehrere Prüfglieder (Varianten, Versuchsglieder) definiert und der Frage entsprechend angelegt werden. Die Ergebnisse (Ertrag, Erfolg, Auswirkung usw.) sind dann vergleichbar.

Am einfachsten ist dies bei einfaktoriellen Versuchen. Dies sind z. B. einfache N-Steigerungsversuche, für jedes PG (Prüfglied) ist eine definierte Düngemenge vorgesehen, z. B. PG1 mit 0 kg/ha, PG2 mit 50 kg N/ha und PG3 mit 100 kg N/ha. Möchte man damit kombiniert verschiedene Düngertypen (Gülle, Gärrest, Kalkammonsalpeter, Harnstoff) testen, wird dies als zwei- oder mehrfaktorieller Versuch bezeichnet, die Anzahl der Prüfglieder steigt entsprechend in die Höhe.

Die Prüfglieder werden in jeweils einen Block (Versuchsblock) räumlich zusammengefasst und diese Blöcke drei bis viermal wiederholt. Innerhalb der Blöcke sollte die Abfolge der Prüfflieder zufällig gewählt (randomisiert) sein. Diese Maßnahmen reduzieren den Einflussfaktor Standort bzw. Boden.

Ab diesem Punkt gibt es Unterschiede zwischen den „normalen“ Exaktversuch auf der Kleinparzelle und den produktionsintegrierten Großparzellenversuchen. Diese sollen im Folgenden dargestellt werden.

Der Exakt-, Feld-, Parzellenversuch

Hier gilt der Grundsatz das alle Einflussfaktoren, die man nicht untersuchen möchte, möglichst gleich sein sollten (ceteris paribus). Um den Einfluss des wesentlichen Faktors Boden gering zu halten, wird neben den oben beschriebenen Maßnahmen, wie die Wiederholung und Randomisierung die Fläche/Parzelle für ein Prüfglied klein gehalten, die Größe liegt in der Regel bei einigen Quadratmetern und man arbeitet möglichst auf homogenen Feldern.

Abbildung 1: Versuchsbeschreibung N-Steigerungsversuch in Wintergerste

Abbildung 2: Parzellen mit Wiederholungen

Abbildung 3: Nullparzelle

Abbildung 4: Prüfglieder 80-70-40 kg N/ha

Diese doch geringe Parzellengröße hat zur Folge, dass für die Versuchsdurchführung spezielle Versuchstechnik eingesetzt werden muss, bei den als Beispiel herangezogenen N-Steigerungsversuchen wären das eine spezielle Drillmaschine, Düngerstreuer und Parzellenmähdrescher.

Abbildung 5: Exaktversuchstechnik

Bei der Ernte der Parzellen wird entweder die gesamte Parzelle oder ein definierter Bereich der Parzelle (Kerndrusch) geerntet und so der Ertrag je Hektar ermittelt.
Aufgrund der Wiederholungen muss eine statistische Auswertung durchgeführt werden. Am Ende der Auswertung erhält man eine Aussage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Differenz der Zielvariable (z. B. Ertrag) zwischen zwei Prüfgliedern tatsächlich auf den untersuchten Faktor (z. B. die Höhe der N-Düngung) zurückgeführt werden kann. Sind die Unterschiede bei der Zielvariablen signifikant, dann liegt es sehr wahrscheinlich am untersuchten Faktor. Ergeben die Statistiktests „keine Signifikanz“, sind die unterschiedlichen Erträge höchstwahrscheinlich zufällig. Ohne Statistik im Versuchswesen kann nicht beurteilt werden, wie es um die Aussagekraft von jeglichen Versuchen bestellt ist.

Produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) auch gleichbedeutend mit On-Farm-Experimente (OFE) oder On-Farm-Research (OFR)

Produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) werden in der Regel auf ganzen Schlägen oder Teilschlägen in Praxisbetrieben angelegt. Dieses hat den Vorteil, keine spezielle Technik zu benötigen, außerdem kann die Versuchsanlage wie auch die Ernte in den normalen Produktionsprozess integriert werden. Die Versuchsergebnisse sind damit unter weitgehend betriebsspezifischen Bedingungen erzielt worden. Es entstehen also praxisbezogene Ergebnisse, die auch für den Betrieb aussagekräftig sind.

Wo liegt aber das Problem? Der Grundsatz von Exaktversuchen, das alle Einflussfaktoren, die man nicht untersuchen möchte, möglichst gleich sein sollen, lässt sich hier nicht einhalten. Je größer die Fläche umso mehr variieren die Faktoren wie Boden, Nährstoff- und Wassernachlieferung, Mikroklima usw. eher zufällig. Die klassischen Versuchsdesignregeln wie Wiederholungen und Randomisierung, die die Einflüsse dieser Faktoren verhindern sollen, bringen hier nicht den erhofften Erfolg.

Abbildung 6: PiG Versuchsdesign, links ein nicht randomisierter Versuch, rechts zum Vergleich eine Planung mit randomisierten Prüfgliedern

Was kann man dagegen tun? — Genau diese Faktoren erfassen und ihre Einflüsse auf das Ergebnis berücksichtigen! Wir nennen diese übrigens Störgrößen oder Erklärende.
Hilfreich dafür sind hoch aufgelöste georeferenzierte Daten (Relief-, Nährstoff-, Bodenqualitäts-, Bodenfeuchte-, Biomasse- usw. Karten). Die Wirkungen dieser Störgrößen können dann in die Auswertung der Versuche berücksichtigt werden. Neben vorliegenden digitalen Karten kann z. B. aus den während der Ertragskartierung aufgezeichneten GPS Koordinaten ein digitales Höhenmodel berechnet werden, aus dem sich wiederum verschiedene andere Reliefparameter ableiten lassen. In der statistischen Auswertung werden die Einflüsse der Störgrößen auf die Zielvariable bestimmt, in der Analyse wird errechnet, ob es signifikante Einflüsse auf die Zielvariable gibt. Auch hier erhält man nach der statistischen Auswertung eine Aussage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Unterschied zwischen zwei Prüfgliedern signifikant auf den untersuchten Faktor (z. B. die Höhe der N-Düngung) zurückgeführt werden kann. Im Gegensatz zum normalen Exaktversuch ist die statistische Auswertung allerdings wesentlich komplexer. Wir haben uns hier von Prof. Brenning (Uni Jena, Lehrstuhl für Geoinformatik) helfen lassen. In gemeinsamer Arbeit haben wir unser geostatistisches Auswertungsprogramm PiGSTAT (Statistische Analyse von produktionsintegrierten Großparzellenversuchen mit R) konzipiert, erstellt und getestet. Damit haben wir alle bisherigen PiG-Versuche erfolgreich und auf wissenschaftlicher Basis auswerten können.

In einer Versuchsserie wurden auf Anregung des Versuchsanstellers die Ergebnisse unserer PiG-Versuche mit denen von ebenfalls in der Fläche liegenden Exaktversuche verglichen, dabei stimmten die Aussagen beider Versuchsformen gut überein.

Abbildung 7: Karte der standardisierten Residuen einer PiGSTAT- Auswertung

Als Beispiel für einen Analyseschritt in PiGSTAT ist die geostatistische Überprüfung von Abweichungen in den Ergebnissen. Die Karte der standardisierten Residuen zeigt mögliche räumliche Häufungen von Ausreißern oder von Bereichen negativer oder positiver Modellabweichung. In blauen Bereichen, die hier v.a. entlang der Feldränder auftreten, liegen die Beobachtungen mindestens zwei Standardabweichungen unter der Modellvorhersage. Im vorliegenden Falle wäre das Entfernen dieser Randbereiche aus dem Datensatz empfehlenswert, sofern es sich um Artefakte (z.B. Abweichungen der Ertragskartierung beim Einsetzen ins Schwad) handelt.

Bonituren

Da bei Versuchen, egal ob Exaktversuche oder PiG nicht allein der Ertrag von Bedeutung ist, werden im Rahmen der Versuchsdurchführung noch viele andere Daten erfasst. Dies können Parameter sein wie Aufgangsrate, Wuchshöhe, Unkrautbesatz, Krankheitsbefall, Pflanzendeckungsgrad, Strohdeckungsgrad, Stroheinarbeitung in den Bearbeitungshorizont usw. Hierfür entwickeln wir und setzen, wenn möglich, digitale Verfahren ein. Dies führt neben der Verringerung des Arbeitsaufwandes für die Bonituren zu objektiveren Ergebnissen. Die Boniturdaten werden entweder über Parzellennummern oder über die GPS-Koordinaten der einzelnen Fotos den einzelnen Prüfgliedern zugeordnet.

Abbildung 8: Automatische Pflanzenerkennung aus digitalen Fotos zur Bestimmung der Aufgangsrate

Fazit

Das Versuchswesen ist wichtig und die einzige Möglichkeit, um die Antworten der Natur richtig lesen zu können. Exaktversuche haben ihre Bedeutung im Versuchswesen und werden diese auch behalten. Produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) sind nicht per Definition ungenau. Die Variabilität der Einflussfaktoren außerhalb der Versuchsfrage lassen sich durch die Erfassung von Störgrößen und deren weiteren Verarbeitung in der statistischen Versuchsauswertung berücksichtigen. Die Auswertung solcher Versuche ist aufwendiger, die Aussagen allerdings genauso statistisch abgesichert wie im Exaktversuch, der wiederum hohen Aufwand in der Umsetzung erfordert.

Bonituren sind während der Versuchsausführung egal ob Exaktversuch oder PiG eine wichtige Quelle zur Erhebung von zusätzlichen Daten, digitale Verfahren helfen dabei den Arbeitsaufwand zu reduzieren und die Ergebnisse zu objektivieren.

Quellen:

  • Landwirtschaftskammer NRW – Versuch macht klug (http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/beratung/versuchswesen.htm)
  • PiGSTAT Dokumentation
  • Leitfaden zur Einordnung, Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen unter Produktionsbedingungen (On-Farm-Experimente), AG Landwirtschaftliches Versuchswesen der Biometrischen Gesellschaft

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Eindrücke agra 2017/Zusammenarbeit mit Hansenhof/Vorstellung des aktuellen Stands unseres Archäologieprojekts

Eindrücke von der agra 2017

Abbildung 1: Impressionen von unserem Messestand

Die agra 2017 ist uns sehr gut in Erinnerung geblieben. Wir waren angenehm überrascht über die Vielzahl von Besuchern, die uns gezielt gesucht und auch gefunden hatten. Es gab eine Vielzahl interessanter und konkreter Fachgespräche. Das Zusammenspiel mit der GIS GmbH auf unserem gemeinsamen Stand lief sehr gut, hier wird es weitergehende gemeinsame Aktivitäten geben (MeLa Herbst 2017).

Zusammenarbeit mit Hansenhof _electronic GmbH bei der Nachrüstung von Bodenbearbeitungsgeräten für automatische Tiefensteuerung

Für die Umsetzung einer automatisierten Tiefensteuerung von Bodenbearbeitungsgeräten, die standardmäßig nur manuell hydraulisch verstellbar sind, sind wir eine Kooperation mit der HANSENHOF _electronic GmbH eingegangen. Als Nachrüstlösung wird ein ISOBUS Jobrechner auf dem Bodenbearbeitungsgerät installiert, dieser kann über einen Ultraschallsensor die aktuelle Bearbeitungstiefe bestimmen und via regelbarem Hydraulikventil die Bearbeitungstiefe entsprechend verändern. Damit ist es auch möglich, vorher geplante Bearbeitungstiefenkarten teilschlagspezifisch abzuarbeiten. Ziel ist es, bis Ende 2017 eine funktionierende Nachrüstlösung in einem Praxisbetrieb zu testen.


Abbildung 2: Ultraschallsensor und ISOBUS Jobrechner

Tagung der Kommission für Land- und Forstwirtschaft im Verband der Landesarchäologen


Vom 22. bis zum 23.05.2017 fand eine Tagung der Kommission für Land- und Forstwirtschaft im Verband der Landesarchäologen statt. Ein Tagungsordnungspunkt war die Vorstellung des aktuellen Stands unseres EIP-Agri Projekts „Entwicklung und praxisnahe Anwendung eines Precision Farming-Systems zur Sicherung flächenhafter Schutzgüter (z. B. archäologische Bodendenkmale) auf ackerbaulich genutzten Flächen“.

Abbildung 3: Alles bereit zur Präsentation

Gezeigt haben wir im Gutshof Raitzen der Dres. Kübler GbR (http://www.gutshof-raitzen.de), einem unserer Projektpartner, den aktuellen Stand der Arbeiten und den Ausblick auf noch in diesem Jahr anstehende Aktivitäten. Schwerpunkt wird dabei die Nachrüstung und der Praxistest der im Betrieb eingesetzten Bodenbearbeitungstechnik sein.Abbildung 4: Virtuelle Fahrt über ein flächenhaftes Bodendenkmal, Grubber ist von Maximaltiefe auf eine Bearbeitungstiefe von < 20 cm angehoben worden.

Zum EIP-AGRI Projekt

Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre (2016 – 2018) und wird gefördert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Das Projekt ist ein Vorhaben nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung der Landwirtschaft, der Europäischen Innovationspartnerschaften (EiP AGRI) und des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen(Förderrichtlinie Landwirtschaft ,Innovation, Wissenstransfer-RL LiW/2014). Teil: Europäische Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP AGRI) vom 15.12.2014.

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Die agra 2017 steht vor der Tür und wir sind dabei!


Wie alle zwei Jahre findet dieses Jahr die agra auf dem neuen Messegelände in Leipzig statt. Wir sind gerade im Vorbereitungsstress, unser erster Messeauftritt als EXAgT! Zur „Unterstützung“ haben wir uns unsere Partner von der GIS GmbH aus Leipzig dazugeholt.
Wir werden zusammen in der Halle 2 am Stand J13 unsere Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

Die Kollegen von der GIS GmbH werden die Softwareprodukte wie ihre Schlagkartei, ihr Flächensystem (Pachtverwaltung), ihre Jagdpachtverwaltung und ihr grafisches Informationssystem NAVIKAT zeigen. Interessant ist sicher die völlig neu erstellte ISOXML Unterstützung zur Anbindung von ISOBUS-Systemen an die Schlagkartei.

Wir selbst werden neben den Themen produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) und Spurleitplanung (SLS) folgende Themen vorstellen:

NEU im präzisen Pflanzenbau: N- Andüngung nach Drohnenbefliegung im Herbst (Raps, Wintergerste/-Roggen, früher Winterweizen)

  • Befliegung und Orthophotokartenerstellung durch Rucon Engineering aus Jena
  • Transparente, agronomisch fundierte Festlegung der Düngemengen in Abstimmung mit dem Landwirt durch Algorithmen der EXAgT (DüVo gerecht)
  • Erstellung der Applikationskarten entsprechend der im Betrieb vorhandenen Applikationstechnik durch die EXAgT

Teilflächenspezifische Beprobung mit der Software „NAVIKAT Vermessung“ Grundlage für eine exakte Grunddüngung und nachhaltige Bodenfruchtbarkeit

  • Eigene Probenahme im Betrieb mit Hilfe von „NAVIKAT Vermessung“

  • unterschiedliche Düngestrategien umsetzbar (z.B.Eigentumsflächen oder Pachtflächen)

Sie sind herzlich eingeladen, wir freuen uns auf ihren Besuch und hoffen auf viele und gute Gespräche!

Unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Heiße Phase Spurleitplanung (SLS) beginnt, erster SLS Kunde mit Reichhardt RTK Systemen, Nachtrag zum letzten Newsletter

Start heiße Phase Spurleitplanung (SLS) 2017

Die Aussaat von Mais und Rüben steht vor der Tür, die Praktiker sind schon ganz ungeduldig. Bei Betrieben die praktisch SLS einsetzen heißt das, die Terminals mit den aktuellen Daten für 2017 zu bespielen. Vorher werden die Felder noch einzeln mit den Landwirten besprochen. Danach werden die Daten zusammengestellt und mittels unserer Datendrehscheibe auf die verschiedenen Terminals gebracht. Interessanterweise kristallisieren sich bei unseren SLS Betrieben grundsätzlich zwei Nutzertypen heraus:

  • Nutzertyp 1:
    Ziel Ordnung auf dem Terminal, feste Feldgrenzen, möchte vorbereitete AB-Spuren
  • Nutzertyp 2:
    Ziel feste Fahrspuren, feste Feldgrenzen, möchte eine AB Spur für seine Drille + eine AB Spur für Grubber, Nebeneffekt Ordnung auf dem Terminal

Abbildung 1: Einzelkornsämaschine Amazone (Foto Amazone)

Unser erster SLS Kunde mit einem Reichhardt RTK System

Bis jetzt haben wir mit Landwirten zusammengearbeitet die entweder John Deere, Trimble und andere CNH Autopiloten plus Terminals im Einsatz hatten. Jetzt ist ein erster Betrieb mit mehreren Reichhardt RTK System dazugekommen. Als Terminal kommen sowohl ein Touch- als auch ein Tastenterminal zum Einsatz. Das RTK Signal bezieht er über RTK CLUE. Mit der Technik ist er voll zufrieden und möchte den nächsten Schritt beim Einsatz seiner RTK Systeme gehen. Wichtig sind ihm dabei das Anlegen und die langfristige Sicherung von festen Feldgrenzen sowie AB-Spuren. Die Planung läuft ab wie bei anderen SLS Projekten, als Datendrehscheibe allerdings kommt hier der TRACK-Guide Desktop zum Einsatz.

Abbildung 2: Ansicht Reichhardt Terminal und TRACK-Guide Desktop

Nachtrag zum letzten Newsletter oder auch im Jahre 2017 gibt es einen 15.Mai!!!


Abbildung 3: Deckblatt Antragsbroschüre Sachsen 2017

Am 15.5. ist schon wieder Abgabeschluss zum Agrarantrag, ohne die „Galgenfrist“ der vorjährigen Pre-Checkphase. Der GIS-Antrag sollte also passen, der Realität draußen auf den Feldern und Wiesen entsprechen und mit den Nachbarn geklärt sein.
Durch die Möglichkeit der Übernahme von GPS-Vermessungsergebnissen in die Antragsprogramme, egal ob im Internet oder als PC-Lösung, können sie eigen Vermessungen bei der Antragserstellung einfließen lassen.


Abbildung 4: GPS-Datenimport Antragsbroschüre Sachsen 2017

Das erhöht die Sicherheit, hilft beim Verhandeln mit den benachbarten Landwirten, sollt es zu Überlappungen kommen und ist überzeugender beim Setzen und Begründen von Korrekturpunkten, sollte der Feldblock oder die EFA-Flächen von der Realität abweichen.

Mit dem von uns angebotenen GPS-Vermessungs und Schlagverwaltungssystem sind sie unabhängig und mit der gleichen Qualität wie die Kollegen vom „Amt“ unterwegs. Sie können damit Punkte, Linien, Flächen erfassen oder auffinden. Durch Einbindung der offiziellen DGPS Korrekturdienste der Vermessungsämter und der möglichen lagegenauen Hinterlegung von Bild- und/oder Vektordaten (Luftbilder, Flurstücke, Altvermessungen, Feldblöcke usw.) ist schnelles, flexibles und vor allem genaues Erfassen und Abbilden der realen Situation auf ihren Feldern und Wiesen gesichert. Im letzten Newsletter heben wir den Link zu unserem Webshop vergessen, hier ist er.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben und schätzen Ihre Herausforderungen.

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Funktionen aktueller GPS-Vermessungslösungen, notwendige Genauigkeit, Korrektursignale, Handys als Alternative?

Ein Überblick über die am Markt für die Landwirtschaft verfügbaren Vermessungslösungen zeigt, dass wir von der Bauform prinzipiell zwei Geräteklassen unterscheiden können. Die einen bestehen aus einer GPS-Antenne und einem in einem Bedienteil integrierten GPS-Empfänger, bei den anderen ist der GPS-Empfänger und das Bedienteil voneinander getrennt. Die Lösungen mit den integrierten GPS-Empfängern sind kompakt (z. B. nur ein Akku für das Gesamtsystem), die mit separatem Empfänger haben den Vorteil einer höheren Flexibilität, da u.a. der GPS-Empfänger gegen einen Empfänger mit höherer Genauigkeit ausgetauscht werden kann.


Kompaktsystem (Foto Kraft und Butzke)                                               EXAgT DGPS                                                                                                                                             Vermessungslösung

Auch bei den Bedienteilen differenzieren sich die am Markt verfügbaren Geräte. Es gibt Varianten, die vom Gehäuse und von der Bediensoftware her geschlossene Systeme darstellen, zum anderen sind Geräte verfügbar die aus handelsüblichen Notebooks/Tablets mit Windows-Betriebssystem und darauf laufender (austauschbarer) Vermessungssoftware bestehen.

Egal welche Geräteklasse, die Hardware (GPS-Antenne, Bedienteil, GPS Empfänger) sollte einige Mindestbedingungen erfüllen:

  • Robuste Hardware, auch ein Schauer kann die Hardware inklusive Bedienteil nicht in Gefahr bringen.
  • Das Bedienteil ist kein Schminkspiegel, möglichst keine Reflexionen auf dem Display.
  • Nutzung von stabil verfügbaren Korrektursignalen (siehe unseren Newsletter vom März 2016)
  • Akkulaufzeiten reichen für einen Arbeitstag.

Bei der Software zeigen sich größere Unterschiede zwischen den Systemen, vor allem die aus Geoinformationssystemen abgeleiteten Vermessungslösungen bieten umfangreiche Möglichkeiten:

  • Grundfunktionalität: Erfassen von Feldgrenzen und Punkten wie z.B. Bodenprobenpunkte
  • Grundfunktionalität: Auffinden von Grenzsteinen und anderen Kartenmerkmalen.
  • Weiternutzung der im Betrieb vorhandenen geometrischen Daten (GIS-Antragsdaten, Flurstücksdaten der Landesvermessung u.a.), diese sind während der Vermessung lagegenau verfügbar/sichtbar.
  • „Moving Map“ Technologie, d.h. Sie sehe beim Vermessen immer ihre aktuelle Position vor einem Luftbild, einer Flurstückskarte oder Ähnlichem, dies erhöht die Sicherheit bei der Vermessung.


  • Einbinden von kostenlosen Daten der jeweiligen Landesvermessungsämter (Orthophotos, Flurstückskarten und mehr).


Verfügbare kostenlose WMS-Daten Sachsen (Web Map Service – Schnittstelle zum Abrufen von Auszügen aus Landkarten über das World Wide Web), diese sind nach dem Herunterladen auch ohne Internetverbindung dauerhaft nutzbar.

  • Mögliche Weiterverarbeitung/Nachbereitung der gemessenen Daten in der Software wie teilen/verschieben/zusammenfügen.
  • Export in das ESRI Shape Format z.B. für die Datenübernahme in das GIS-Antragssystem ist problemlos möglich.
  • Das Thema Koordinatensysteme Gauß-Krüger/ETRS89/WGS84 und Transformationen beherrscht das System transparent.

Welche Genauigkeit wird benötigt, DGPS oder RTK?

Welches Korrektursignal ist für DGPS nötig?

Ist eine Vermessung mit dem Handy möglich?
Frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja aber,

  • die Genauigkeit der eingebauten GPS-Empfänger reicht nicht aus, die A-GPS Empfänger (Assisted Global Positioning System d.h. unterstütztes globales Positionierungssystem) in den Handys wird zwar aufgrund der „Hilfe“ durch Basisdaten aus dem Mobilfunknetz schnell eine Position bestimmt, allerdings wird außerhalb eines dichten Mobilfunk-/(je nach Hersteller auch WLAN-) Basisstationennetz nicht sicher eine angemessene Genauigkeit z. B. für Vermessungszwecke erzielt. A-GPS kompensiert „nur“ die Fehler der Uhren und der Bahnen der Satelliten, während DGPS zusätzlich noch die Ionosphären Einflüsse berücksichtigt. Wer das A-GPS seines Handys außerhalb der Stadt nutzt kennt das, Abweichungen von mehreren Metern sind nicht selten.
  • somit ist ein externer genauer DGPS Empfänger und spezielle Software auf dem Handy notwendig und der Kostenvorteil ist damit zu großen Teilen dahin.

Änderungen/Anpassungen unserer Vermessungstechnik 2017

Es gibt ab diesem Jahr für unsere DGPS Vermessungslösung keine unterschiedlichen Varianten für die Vermessung zu Fuß oder per Auto. Durch den Magnetfuß der GPS-Antenne und der Befestigung der Grundplatte aus Metall am Vermessungsstab ist eine einfache Umrüstung möglich. Qualitativ gibt es durch die Nutzung der neuen Antenne keine Verschlechterung. Weiterhin wird ab 2017 als Tablet das Panasonic Toughpad FZ-M1 Mk2 ausgeliefert, der vor allem der schnellere Prozessor macht sich beim Arbeiten bemerkbar.

Bei Fragen bitte fragen, wir freuen uns darauf!
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Neuigkeiten im Bereich produktionsintegrierter Großparzellenversuche (PiG)

Sehr geehrte Leser unseres Newsletters,

mit unserem Ansatz der produktionsintegrierten Großparzellenversuche (PiG) sind wir weiter auf einem guten Weg. Zur Erinnerung: mit PiG lassen sich auf der Basis praxisüblicher moderner Großtechnik, innerhalb des normalen Produktionsprozesses wissenschaftlich abgesichert Großparzellenversuche als Streifen- oder Rasteranlage planen, anlegen und auswerten.
Wichtige Elemente von PiG sind:

  • DGPS (bis zu RTK- Genauigkeit)
  • Stickstoff-, Pflanzen-, Bodensensoren
  • VRT (engl. Variable Rate Technology, technische Voraussetzung für die variable Ausbringung von Betriebsmitteln, offline nach geplanten Karten oder online aus Sensorinformationen berechnete Ausbringmengen)
  • Ertragskartierung
  • Planung und Datenverarbeitung mit Geoinformationssystemen
  • Auswertung mit Geo-Statistik
  • Berücksichtigung von Störgrößen (wie Relief, Boden, Grundnährstoffe)
  • integriert in den normalen Produktionsprozess
  • findet auf den eigenen Flächen und in eigener Regie statt.

2016 war für uns wieder ein sehr interessantes und spannendes Versuchs- also PiG- Jahr. So wurden in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Versuche zur differenzierten N-Düngung von Winterraps, zu unterschiedlichen Bodenbearbeitungsvarianten, zum Einsatz von Pflanzenhilfsstoffen in Öko-Winterweizen und zur Wirkung von Kalkstickstoff auf Gesundheit, Vitalität und Ertrag von Winterraps zur Auswertung gebracht.
Die in unserem August-Newsletter und im Augustheft des agrarmanager vorgestellte Versuchsserie zur Düngung von Winterraps möchte ich, wie dort versprochen, nun mit den aktuellen Ergebnissen von 2016 weiterführen. Die Überlegung war ja zu untersuchen, ob es möglich ist, die Frühjahrsgabe mit stabilisiertem N-Dünger (Nitrifikationsinhibitor) in einer frühen Einmalgabe, unter Berücksichtigung der N-Aufnahme im Herbst zu bemessen. Dabei wurden aus den N-Aufnahmekarten, gescannt im Spätherbst, die Applikationskarten für das Frühjahr berechnet und in nur einer Gabe gestreut. Dies im Vergleich mit einer geteilten, nicht stabilisierten Variante, in der ebenfalls die N-Aufnahme Herbst berücksichtigt wurde (siehe auch beide Artikel).
Die erzielten Ergebnisse der Ernte 2015 zeigten ein sehr hoffnungsvolles Bild, in 9 von 10 Versuchen konnten wir Ertragsteigerungen nachweisen (im Mittel +1,4 dt/ha) und der geldwerte Vorteil lag im Schnitt bei + 43 €/ha.
Für die 10 Versuche Ernte 2016 (in BB, HE, MV, SN, ST) stellten wir die N-Bedarfsplanung auf die neue DüV um und kamen auf ca. 5 kg N/ha weniger Düngebedarf, also eher unerheblich.

Welche Ergebnisse wurden nun 2016 erzielt?

Die Differenz von PG N1+N2 zu PG1 N Stabi ist in 9 von 10 Versuchen negativ. Im Schnitt von 38,8 dt/ha war das PG N Stabi mit 1,4 dt/ha im Ertrag überlegen. Wieder konnte in 9 von 10 Fällen der Ertrag positiv beeinflusst werden, was damit auch 2016 deutlich zeigt, dass eine angepasste und differenzierte Einmalgabe mit stabilisiertem N-Dünger, basierend auf der gemessenen Herbst N-Aufnahme eine sinnvolle und berechtigte Option in der Winterrapsdüngung darstellt.

Auch betriebswirtschaftlich war in 9 von 10 Fällen die konventionelle Düngung mit geteilten N-Gaben der stabilisierten Variante mit einer Einmalgabe 2016 deutlich unterlegen. Im Mittel betrug der Vorteil von PG „Stabi“ 46,58 €/ha. Der speiste sich zum einen aus den ertragsmäßigen Vorteilen und zum anderen aus der eingesparten Überfahrt bei der stabilisierten Düngung.
Insgesamt zeigt die Versuchsserie nun schon im 2. Versuchsjahr, dass es auf der Grundlage der Messung der N-Aufnahme im Herbst sehr gut möglich ist im Frühjahr mit einer einmaligen frühen stabilisierten N-Gabe, welche den gesamten mineralischen N-Bedarf des Winterraps komplett abdeckt, zu düngen.
Also eine spannende Sache und da die Versuchsserie auch 2017 als 3. und abschließendes Jahr weitergeführt wird, bin ich schon neugierig auf den Herbst und die Ernteergebnisse. Eines kann ich jetzt schon sagen, die N-Aufnahmewerte sind in diesem Herbst viel differenzierter und im Schnitt nicht ganz so hoch wie die letzten beiden Jahre und der Winter ist auch noch nicht vorbei.
Weitere Versuche werden dieses Jahr ebenfalls fortgeführt, so zu denen Pflanzenstärkungsmittel und dem Einsatz von Kalkstickstoff im Winterraps (Kohlhernie, Kohlfliege) aber auch neue kommen hinzu wie z.B. den zur Wirkung von Additiven im Pflanzenschutz bei Winterweizen.
Und noch in eigener Sache: mit PiG können Sie effektiv und überzeugend gute Versuche anlegen und neue Erkenntnisse gewinnen, die Ihnen helfen besser zu produzieren, wir unterstützen Sie dabei gern.
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben und schätzen Ihre Herausforderungen.

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Neuigkeiten zu unseren Vermessungslösungen / Zum Jahreswechsel und Vorschau 2017

Neuigkeiten zu unseren Vermessungslösungen

Seit April 2016 haben wir eine RTK Vermessungslösung auf der Basis des Korrekturdienstes SAPOS HEPS der Landesvermessung der jeweiligen Bundesländer im Angebot. Unsere Partner und wir haben Tests in verschiedenen Bundesländern erfolgreich absolviert, dazu gehören Sachsen, Thüringen, Hessen, Baden Württemberg und im Dezember aktuell Mecklenburg-Vorpommern (MV). Weitere Bundesländer werden bei Bedarf dazukommen.


Vor allem für Nutzer in Thüringen ist das System attraktiv, da ab dem 01.01.2017 alle SAPOS Korrektursignale in diesem Bundesland kostenlos zur Verfügung stehen (https://www.sapos.thueringen.de/01122016.php#Opendata). Es ist zu hoffen, dass diesem Beispiel andere Bundesländer folgen, die SAPOS Infrastruktur wurde ja überall mit Steuermitteln aufgebaut.

Ab Anfang 2017 unterstützt uns Frau Bettina Schwarz aus Schwerin beim Vertrieb und der Betreuung unserer Vermessungslösungen in MV. Sie ist erreichbar unter bettina.schwarz@exagt.de und ihre Telefonnummer ist 0151 46413870.

Zum Jahreswechsel und Vorschau 2017

Nun ist das Jahr 2016 (fast) Geschichte, ein Anlass für uns, uns bei unseren Kunden für ihr Vertrauen und ihre Geduld zu bedanken: also „Besten Dank und ein erfolgreiches 2017!“

Von der Pflanzenbauberatung und den Softwareentwicklungsprojekten über die Precision Farming Betriebsberatung, teilflächenspezifische Düngeplanung, der Spurleitplanung (SLS) und den produktionsintegrierten Großparzellenversuchen (PiG) gab und gibt es eine Menge Arbeit für uns und mit unseren Kunden zusammen. Wir werden in diesem Sinne versuchen, weiter unser Bestes zu geben!

Im Jahr 2017 möchten wir neue interessante Themen mit in Angriff nehmen. Da ist zum Beispiel im Bereich präzise Agronomie das Thema „Hacken wieder modern?“, bei dem wir die Effekte des Einsatzes von modernen Hackgeräten (GPS- und/oder sensorgeführt) auf Ertrag und Effizienz mittels PiG in „normalen Ackerkulturen“ untersuchen wollen.
Eine weitere Idee ist die Entwicklung und Erprobung eines betriebs- und regionalspezifischen N-Düngungsberatungssystems auf der Basis von „intelligenten“ Feldsensorstationen, welche von ausgewählten Feldern während der Saison die entsprechenden Daten liefern.

Für beide Themenfelder sind noch Mitstreiter und Unterstützer willkommen!

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Ihre Herausforderungen =;-).

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