Auf der Agritechnica 2023 haben AMAZONE, EXA Computing, geo-konzept, Hanse-Agro, die Fachhochschule Kiel das Startup AgDoIT und wir die Auszeichnung DLG-Agrifuture Concept Winner bekommen.
Nun geht es darum, dieses Konzept Realität werden zu lassen! Begonnen wurde mit dem Modul automatisierte Versuchsplanung, dafür haben die Kollegen von AgDoIT unter Nutzung des Wissens und der Erfahrung der EXAgT eine erste Version des Planungstools programmiert.
Die Erprobung/Weiterentwicklung und Fehlerbeseitigung erfolgt parallel zum Einsatz der Software in realen OFR-Versuchen.
Unter anderem betreuen wir bei einem Projektpartner einen Versuch zur Unterfußdüngung im Mais. In diesem Fall kann dieser aus technischen Gründen nicht mithilfe einer Applikationskarte angelegt werden, außerdem macht die notwendige Randomisierung der Prüfglieder jeweils im Block eine sichere Versuchsanlage schwierig. Hier ist eine Spurplanung nötig, dabei wird jedes einzelne Prüfglied in allen Wiederholungen mittels jeweils einer Vollspur geplant und im Schlepperterminal via RTK-Autopilot nacheinander umgesetzt.
Abbildung 1: Automatisierte Versuchsanlage mit Vollspurplanung für das Prüfglied A
IFR auf der Amatechnica
Am 23.05.2024 veranstaltet unser Partner Amazone seine Hausmesse Amatechnica. Die Kollegen von AgDoIT bekommen in dem Rahmen die Möglichkeit IFR vorzustellen, wir werden sie dabei unterstützen! Genaueres werden wir im Vorfeld der Messe bekanntgeben.
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).
Vom 11. bis 14. April 2024 findet die agra auf dem Gelände der Messe Leipzig statt. Wir sind zu finden in der Halle 2 auf dem Stand D34 gemeinsam mit der GIS GmbH. Am 13.04. um 11:30 Uhr hält Andreas Schmidt einen Vortrag „Digitale Innovationen im On Farm Research“ auf dem Innovationsforum AgriFood in der Halle 2 auf dem Stand der Wirtschaftsförderung Sachsen D16.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Dies sind die Themen, die wir Ihnen auf der agra vorstellen wollen:
Unsere Leistungen im Bereich Schlagkartenerstellung, der Erstellung von Bilanzen und Düngebedarfsermittlung sowie dem Agrarantrag
Es fällt immer schwerer Übersicht über die gesetzlichen Vorschriften, u.a. Düngeverordnung, Pflanzenschutzgesetz, Konditionalitäten zu behalten. Wir bieten zur Einhaltung der Dokumentationspflicht die Erstellung von Schlagkarten, schlag- und betriebsbezogen, unter Einhaltung sämtlicher Verordnungen und Richtlinien an. Im Speziellen zur Einhaltung der Düngeverordnung berechnen wir den Düngebedarf für Stickstoff und Phosphor, stellen Bodenprobenmaterialien zur Verfügung und erstellen Bilanzen.
Konditionalitäten, Ökoregeln und Agrarumweltmaßnahmen – wir unterstützen und beraten bei der Antragstellung für die Direktzahlungen und der flächenbezogenen Agrarförderung.
Precision Farming (PF) mit betriebseigener Technik OHNE die Notwendigkeit eigener Sensoren und Software
Der Einsatz von PF bedeutet für interessierte Betriebe oft einen nicht unerheblichen Aufwand. Zum einen in der Anschaffung/Abonnieren notwendiger Technik/Software sowie noch viel stärker im Bereich des personellen Einsatzes wie Arbeitszeit/Schulung/(jährliche) Einarbeitung.
Wir bieten hier unsere Hilfe an. Schwerpunkte unseres Angebots sind:
Teilflächenspezifisches Arbeiten mit Applikationskarten
Andüngung nach Herbstscan Satellit
N-Düngung, Wachstumsregler
Grunddüngung
Saat Mais/Getreide
Feste Fahrgassen/CTF light
Spurplanung unter Berücksichtigung der
Anforderungen Hacktechnik
Anforderungen Spritze
Versuche ohne spezielle Versuchstechnik auf Ihren Schlägen
die Versuchsanlage wie auch die Ernte kann in den normalen Produktionsprozess integriert werden.
statistisch sicher
PiG/OFR/IFR
Abbildung 1: Unser Gemeinschaftsstand 2019 mit der GIS GmbH
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).
Sei diesem Jahr nutzen wir unsere Expertise nicht nur zur Planung von Applikationskarten für die Düngung, sondern auch für Wachstumsregler. Basis sind analog zur N-Düngung Satellitendaten. Wie bei der EXAgT üblich unterstützen wir Sie mit unserer fachlichen plus technischen Expertise von der Planung/Datenerhebung bis zum Einlesen ins Terminal und der Applikation. Begleitet wird der Einsatz des Verfahrens auch hier von Großparzellenversuchen (OFR/PiG).
Abbildung 1: Versuchsplanung Großparzellenversuch Wachstumsregler Versuchsglieder konstant, variabel nach Satellit und Karte
Projekt Boniturschwarm
Ab dem 01.04.2024 startet das gemeinsame Projekt „Boniturschwarm“ der TU Dresden, Professur der Agrarsystemtechnik und der EXAgT GmbH im Rahmen des DMPL.
Die EXAgT setzt seit mehreren Jahren handelsübliche Drohnen mit Multispektralkameras für Feldbonituren im Bereich Begleitung/Auswertung von Feldversuchen ein.
Dem zeitkritischen Einsatz in der landwirtschaftlichen Praxis des Pflanzenschutzes stehen aktuell die zu niedrige Produktivität des Drohneneinsatzes entgegen, bedingt durch die technisch möglichen Flugzeiten sowie dem Aufwand der photogrammetrischen Auswertung.
Die Nutzung von größeren, leistungsfähigerer und automatisierter Drohnenlösungen bedingt den Einsatz sehr teurer Technik, teurer Versicherungen, hoch qualifizierten Drohnenpiloten und Änderungen in der Gesetzgebung, „nebenbei“ durch einen Pflanzenbauspezialisten ist ein Einsatz nicht mehr leistbar.
Eine Lösung wäre der gleichzeitige Einsatz von mehreren Drohnen, entweder parallel zur schnelleren Arbeitserledigung oder hierarchisch,(z.B. eine Drohne schafft den Überblick in größerer Höhe zur Detektion von „Defektstellen“, die nächste(n) machen in geringer Höhe die „Dateilarbeit“). Eine photogrammetrische (Vor-)Verarbeitung der Bilder auf dem Feld würde die Gesamtbearbeitungszeit stark verkürzen und so kurzfristige teilflächenspezifische Pflanzenschutzapplikationen ermöglichen.
Der produktive Einsatz eines Drohnenschwarms zur Feldbonitur durch einen „normalen“ Agronomen würde den Einsatz von Fernerkundungstechnik zum effektiven Einsatz und Einsparung von Pflanzenschutzmitteln befördern.
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).
Beim Stöbern auf der Plattform LinkedIn fand ich diese interessante Abbildung von Nathan Faleide, einem AgTech Spezialisten aus den USA, siehe https://www.linkedin.com/in/nathan-faleide-036b43b5/:
Abbildung 1: Von Einzeldaten zur automatisierten Entscheidungsfindung.
Diese illustriert sehr gut meine aktuellen Erfahrungen bei der Erstellung von Managementzonenkarten („Potentialkarten“) aus mehrjährigen Satellitendaten. Dies ist eine Aufgabe, die diverse Anbieter automatisiert abarbeiten. Aber wie ist die Qualität der generierten Karten? Jedes Jahr ist anders, Schläge werden geteilt und zusammengelegt, Leitungen verlegt, es gibt Bearbeitungs-, Applikationsfehler, Wolkenschatten und vieles mehr. Nach meinen Erfahrungen gibt es Schläge, wo seit Beginn der Sentinel-2 Befliegungen nur EIN Termin ein für die Zonierung brauchbares Bild liefert! Für solche Flächen liefert eine „Automatik“ das Mischwesen links unten im Bild, und im Gegensatz zu diesem kann man in der erzeugten Karte nicht einmal erahnen, welche Daten dafür verantwortlich sind!
Auch eine KI stützt sich auf Daten und angelerntes Wissen, sind diese fehlerhaft gibt es ein entsprechendes Ergebnis. In der Informatik eine Zugriffsfunktion für eine Datenbank zu programmieren ist für den Menschen arbeitsaufwendig, für eine KI eine Kleinigkeit. Die Qualität von Basisdaten zu beurteilen und mit dem „richtigen“ agronomische Wissen zu einem nachvollziehbaren Ergebnis zu kommen schon deutlich komplexer. Und dann noch der „Kampf“ darum welches nun das „richtige“ agronomische Wissen ist 😉 .
Praxis Satellit vs. Pflanzensensor
Die Erstellung der Düngekarten für unsere Dienstleistung „N-Düngung nach der Messung der N-Aufnahme im Herbst mit Satellit“ für Winterraps ist in der finalen Phase.
Viele unserer Kunden besitzen einen YARA N-Sensor, ersparen sich jedoch den Herbstscan. Ursachen sind eingeschränkte Einsatzzeiten von „alten“ Passivsensoren im Herbst, Arbeitsspitzen, Kostenersparnis für eine extra Überfahrt oder auch die schlechte Befahrbarkeit der Schläge. So kommt es z.B. dazu, dass nur einige wenige Schläge gescannt werden konnten, aber für die gesamte Rapsfläche geplant werden soll.
Für uns eine Gelegenheit, Satellit und Pflanzensensor bei der Erfassung des Parameters N-Aufnahme im Raps praktisch zu vergleichen!
Abbildung 2: Links N-Aufnahmekarte abgeleitet aus Satellitenbildern nach EXAgT-Algorithmen, rechts interpolierte N-Aufnahmekarte aus ALS-2 Messungen aus dem Agricon Agriport.
Der Vergleich zeigt zum einen ein vergleichbares Niveau der gemessenen N-Aufnahmewerte, aber auch den größeren Detailreichtum der Karte aus Satellitendaten.
Die Unterschiede liegen in der Art der Messung begründet. Der Satellit Sentinel-2 arbeitet ähnlich einer digitalen Kamera mit einer definierten Auflösung wie der hier genutzen Spektralkanäle von 10x10m.
Beim YARA Sensor wird aus den Messungen jedes der zwei Sensorköpfe ein Durchschnittswert berechnet (2x 3m Messbreite pro Kopf). Pro Fahrgasse wird dieser eine Wert als Vorgabe für die gesamte Arbeitsbreite (hier 36m) genutzt.
Moderne Schleuderstreuer haben die Fähigkeit, zumindest links und rechts unterschiedliche Mengen zu streuen, Pneumatikstreuer und Spritzen besitzen viele einzeln ansteuerbare Teilbreiten. So kann eine höhere Auflösung der Applikationskarten auch innerhalb der Fahrgasse umgesetzt werden.
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Seit 2017 bieten wir erfolgreich unsere Dienstleistung „N-Düngung nach der Messung der N-Aufnahme im Herbst mit Satellit“ für Winterraps sowie Winterweizen/-gerste/-roggen an. Grundlage dafür sind wolkenfreie Sentinel-2 Satellitendaten vor der Vegetationsruhe und Referenzmessungen der N-Aufnahme im Bestand.
Wie sah die Verfügbarkeit von solchen Daten in diesem Jahr aus?! Für unsere Kundschaft in Mecklenburg-Vorpommern gab es qualitativ gute Daten am 23.10.2023, dies war auch für Ostsachsen am 30.10.2023 der Fall.
Abbildung 1: Sentinel-2 RGB Bild vom 23.10.2023 Mecklenburg-Vorpommern
Schwieriger war dies für andere Standorte wie z.B. westlich von Dresden/Erzgebirge. Unsere Referenzmessungen am Boden hatten wir hier im Spätherbst durchgeführt, als Satellitendaten konnten wir erst Aufnahmen vom 17.12.2023 nutzen. Da die Kälteperiode Ende November/Anfang Dezember 2023 auch durch die Schneedecke kaum Einfluss auf die Bestände vom Raps/Wintergetreide hatte war dies problemlos möglich!
Abbildung 2: Sentinel-2 RGB Bild westlich Dresden/Erzgebirge vom 09.11.2023 links vs. RGB Bild vom 17.12.2023
Die Suche nach wolkenfreien Aufnahmen von den Schlägen unserer Kunden war auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen in diesem Jahr sehr aufwendig, wir sind stolz, das wir für alle Flächen in teilweise detektivischer Kleinarbeit fündig geworden sind! Die N-Aufnahmekarten und Berechnungstabellen sind in dieser Woche fertiggestellt worden und werden ab Montag an unsere Kunden verschickt!
Jetzt noch einsteigen!
Wir haben in Ostdeutschland jetzt flächendeckend wolkenfreie Satellitendaten Ende 2023 und können jetzt auch noch N-Aufnahmekarten für Winterraps und Wintergetreide erstellen und als Grundlage für die Düngung im Frühjahr 2024 nutzen, eine Streukartenerstellung ist kurzfristig machbar!
Falls die Zeit knapp ist, düngen Sie eine konstante N1a Gabe (auch zur Schwefelversorgung siehe unten), die nächste Gabe kann dann differenziert mit einer Applikationskarte ausgebracht werden.
Gab es Probleme mit den Sensoraufzeichnungen im Herbst, Schwierigkeiten bei der Streukartengenerierung, haben Sie einen persönlichen Beratungsbedarf von der Agronomie bis zur Ausbringtechnik, wenden Sie sich an uns!
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Veröffentlicht unterAgronomie, Technik|Verschlagwortet mitEinsparung N Dünger, PF|Kommentare deaktiviert für Herausforderungen beim Herbstscan mit Satellit im Spätherbst 2023, jetzt noch einsteigen!
„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“ Wilhelm von Humboldt (1767 bis 1835)
Für die bisherige Zusammenarbeit, Unterstützung und Begleitung möchten wir herzlichst danken! Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Jahr 2024, viele Erfolge, ein glückliches Händchen bei wichtigen Entscheidungen, Zuversicht und vor allem Gesundheit und Schaffenskraft!
Das Jahr 2023 war für uns ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr, gekrönt durch den auf der agritechnica 2023 verliehenen Preis „DLG-Agrifuture Concept Winner 2023“, den wir als Teil der Kooperation mit den Partnern AMAZONE, EXA Computing, geo-konzept, Hanse-Agro, der Fachhochschule Kiel und dem Startup AgDoIT bekommen haben. Dieser Preis und unsere Mitarbeit am EIP-Agri Projekt SNaPwürZ stellten die Weichen für unser weiteres verstärktes Engagement im Bereich OFR/PiG Versuche für die agronomische Praxis inklusive methodischer Weiterentwicklungen im nächsten Jahr.
Die erstaunliche Resonanz auf unseren EXAgT Observator während der agritechnica 2023 brachte uns neue Partner im Bereich der Anwendung und potenziellen Weiterentwicklung über die Grenzen Deutschlands hinweg.
In der praktischen Anwendung von Fernerkundungsdaten für agronomische Zwecke gehen die Entwicklungen bei uns weiter, wir werden aktuell darüber hier berichten.
Am 13. Dezember fand das erste Treffen der Operationellen Gruppe (OG) im Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel statt. An dieser Hybridveranstaltung nahmen insgesamt 18 Personen teil, darunter OG-Mitglieder, externe Referenten und Gäste. Die Veranstaltung war geprägt von kurzen Impulsvorträgen und freien Diskussionen.
Den Auftakt machte Frau Prof. Dr. Ute Kropf von der Fachhochschule Kiel mit einem Pitch über das Versuchswesen auf dem Lindenhof. Sie konzentrierte sich auf die technischen Aspekte des Feldversuchswesens, und die Anwesenheit der Versuchstechniker trug zu einer vertieften Diskussion über die aktuellen Herausforderungen in Planung und Umsetzung von Exaktversuchen bei. Herr Bastian Brandenburg vom FuE-Zentrum FH Kiel GmbH gab einen Einblick in die Farmwissen-Infrastruktur als Wissenstransfer- Plattform (www.farmwissen.de). Er erläuterte den Aufbau der Infrastruktur und wie Farmwissen als Hauptkanal zur Veröffentlichung der Projektergebnisse der OG SNaPwürZ dienen und Reichweite schaffen kann. Herr Moritz Gassan von der EXAgT GmbH berichtete über den aktuellen Stand des Versuchsleitfadens für das On-Farm-Research. Obwohl das Projekt sich noch in einer frühen Phase befindet, ist der Leitfaden bereits weit fortgeschritten. Christoph Ratke stellte die Leistungsbeschreibung für die On-Farm-Research-Toolbox vor und leitete damit die Diskussion ein. Diese ging dann über zu praktischen Versuchsfragen und den Herausforderungen in der praktischen Landwirtschaft bei der Umsetzung von On-Farm-Experimenten. Die anwesenden Praktiker lieferten wichtige Anregungen zur Überwindung dieser Hindernisse und halfen dabei, die Versuchspläne zu konkretisieren.
Sebastian Ramm, FuE-Zentrum FH Kiel GmbH
Veröffentlicht unterAllgemeines|Kommentare deaktiviert für Zum Jahreswechsel / Aktuelles vom Projekt SNaPwürZ
Die Agritechnica 2023 ist Geschichte, mit einer Woche Abstand ist der Alltag wieder eingekehrt. Es bleiben viele Eindrücke, viele Gespräche, viele Ideen die es Wert sind weiterverfolgt zu werden.
Neben der Standbetreuung gab es auch einige Gelegenheiten sich umzusehen. Was ist uns aufgefallen?
Robotik
Interessante neue Zeiten! Neben den „Hackrobotern“ im Gemüsebau, die in Stückzahlen in der Praxis Einzug gehalten haben, kommen jetzt die ersten „Universalroboter“ auf die Schläge. Diese sind koppelbar mit diversen Anbaugeräten verschiedener Hersteller, Bauformen sind „normale“ Raupentraktoren wie z.B. den AgXeed AgBot oder Geräteträger wie der innoMade TK 100 von Eidam.
Abbildung 1: AgXeed AgBot mit Amazone „Standardgrubber“Abbildung 2: Feldroboters innoMade TK 100 von Eidam (Quelle; Agronym e.V.)
Solche „Universalroboter“ sollen die fehlenden Arbeitskräfte in der Landwirtschaft ersetzen, allerdings bedeutet dies aktuell je nach Konzept eine gründliche Vorbereitung des jeweiligen Einsatzes! Arbeitsaufträge wie „Harald grubbere mal den Schlag Windmühle“ funktionieren noch nicht. Eine Lösungsmöglichkeit ist die Arbeit im Schwarm, hier ist der Schlepperfahrer für ein oder mehrere Roboter zuständig die z.B. bei der Bodenbearbeitung parallel zu seinem Traktor im Verbund fahren. Trotzdem sollten die Roboter zumindest die Feldgrenzen „kennen“ um z.B. nicht parallel zum Führungsfahrzeug den benachbarten Kleingarten „plattzumachen“.
Noch mehr Daten benötigen komplett autonome Systeme, exakte Feldgrenzen und geplante Spuren sind z.B. in der Bodenbearbeitung eine Grundvoraussetzung.
Wichtig wird zukünftig die digitale Kompatibilität verschiedener Roboter/Anbaugeräte und Planungssoftware, um nicht für jeden Typ von Roboter eine eigene Planungssoftware benutzen zu müssen (siehe Initiative 3A Advanced/Automation/Autonomy von AGXEED/Amazone/CLAAS).
Im Licht der Notwendigkeiten zur operativen Vorbereitung des jeweiligen Robotereinsatzes und der benötigten Daten macht der Kauf von NEXT Farming durch AGCO und die engere Anbindung von 365Farmnet an Claas auf einmal Sinn?!
Aber auch während des praktischen Betriebs gibt es neue Herausforderungen. Ein defektes Anbaugerät während des Robotereinsatzes, Diagnose des Herstellers, Beschädigung durch Bedienfehler. Wem darf man jetzt die Rechnung schicken, dem Programmierer, dem „Datenplaner“ oder dem Roboter?
Drohnen
China hat gewonnen! Quantitativ und qualitativ haben chinesische Drohnenhersteller die Messe dominiert, europäische Drohnen musste man mit der Lupe suchen, PARROT hat im Bereich Landwirtschaft aufgegeben, „primitive“ Lösungen, wie man bei einigen chinesischen Anbietern vor 4 Jahren noch finden konnte, sind verschwunden. Das muss man akzeptieren.
Satellitendaten ohne Wolken
Es ist geschafft! In der wissenschaftlichen Literatur ist es schon beschrieben, durch KI und Zeitreihen von optischen und Radardaten lassen sich „fiktive“ optische Sentinel-2 Bilder auch für wolkige/bedeckte Tage berechnen. Anbieter dafür sind am Markt und haben ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Für uns ein Anlass, dies 2024 zu testen und perspektivisch unsere Produkte/Dienstleistungen im Bereich N-Düngeberatung (automatisiertes N-Monitoring und Applikationskarten) auf weitere Gaben außer N1 zu erweitern.
Ein weiterer Ansatz, der jetzt in der Praxis angekommen ist, ist die Interpolation der N-Aufnahmekarten zwischen zwei wolkenfreien Aufnahmen durch Wachstumsmodelle.
Abbildung 3: Rechts Satellitenbild mit „herausgerechneten“ Wolken
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).
Die Partner AMAZONE, EXAgT, EXA Computing, geo-konzept, Hanse-Agro, die Fachhochschule Kiel und das Startup AgDoIT haben heute den Preis DLG-Agrifuture Concept Winner 2023 vom DLG-Präsident Hubertus Paetow überreicht bekommen.
Der Blick auf die Rapsfelder zeigt es, größtenteils haben sich sehr gute Rapsbestände in Deutschland etabliert. Manchmal schon zu gut, oft mussten die Bestände mindestens einmal eingekürzt werden. Nach unseren ersten Auswertungen von Satellitenbildern auf Kundenschlägen sind aktuell N-Aufnahmen wie in Abbildung 1 typisch. Diese liegen hier zwischen 50 und 170 kg N/ha, im Durchschnitt des Schlages sind es 120 kg N/ha.
Dieser Bestand erlaubt nach der bewährten EXAgT Methode Herbstscan mit Satellit eine durchschnittliche Einsparung von rund rund 50 kg N/ha, dies sind bei einem N-Preis von 1,20 € pro kg N eine Ersparnis von 60,- €/ha und nach Abzug der Kosten für unsere Dienstleistung von 8,- €/ha einen
Minderaufwand für die N-Düngung pro ha von 52,- €/ha!
Dabei wird die Heterogenität der Bestände berücksichtigt und teilflächenspezifisch die ausgebrachte Menge angepasst, sodass auch die schwächeren Bereiche des Schlages ausreichend versorgt werden.
Abbildung 1: Aktuelle N-Aufnahmekarte eines Kundenschlags Ende Oktober 2023 in MV
Wir liefern Applikationskarten im jeweils nötigen Datenformat und helfen bei Bedarf vor Ort mit, bis heute konnten wir jedes Formatproblem lösen (auch mit ISOXML, dem ISOBUS Auftragsformat 😉 ).
Wir sind auf der AGRITECHNICA 2023
Wenn Sie mit uns persönlich treffen wollen finden sie uns auf der AGRITECHNICA auf dem Gemeinschaftsstand Sachsen Halle 25/B14. Dort stellen wir unsere Leistungen/Produkte für eine angepasste und differenzierte N-Düngung vor (EXAgT Observator, Andüngung nach Satellitendaten) wie auch das Thema OFR/produktionsintegrierte Großparzellenversuche und unseren Beitrag zum preisgekrönten Konzept IFR(ISO Farm Research). Wir freuen uns auf ihren Besuch!
Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).
Veröffentlicht unterAgronomie, Allgemeines, Technik|Kommentare deaktiviert für Aktuelle Rapsbestände -> 52,- € Einsparung in der N-Düngung pro ha möglich / Wir sind auf der AGRITECHNICA 2023
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