Maisversuche 2026, wir müssen reden?!

Die ersten Ertragskarten aus unseren Maisversuchen sind ausgewertet – mit Ergebnissen, die unseren Erwartungen entsprachen, aber auch mit Überraschungen.


Abbildung 1: Impression Maisschlag im September in der Oberlausitz

Wir haben in zwei Jahren fünf Versuche zur differenzierten Saat im Mais ausgewertet, davon vier mit den erwarteten Ertragsvorteilen der teilflächenspezifischen Anpassung der Saatstärke. In diesem Jahr zeigte zum ersten Mal ein Versuch diesen Effekt nicht – im Gegenteil! Ok, jeder Versuchsansteller weiß, dass es eine 100%-Quote nicht gibt, trotzdem ein Anlass Ursachenforschung zu betreiben.

Die Basiskarte

Als Datengrundlage für die differenzierte Saat im Mais bieten wir unsere Basiskarte an. Diese basiert auf relativen Ertragsdaten, die aus Sentinel-2-Daten seit 2017 in einem relativ trockenen Jahr berechnet wurden. Daraus werden die Managementzonen abgeleitet, d. h. pro Schlag sieben Zonen mit unterschiedlicher Ertragsleistung.


Abbildung 2: Basiskarte

Das Versuchsdesign

In einem einfaktoriellen Versuch wurde die variable Saat gegenüber einer konstanten Aussaat im Silomais geprüft. Der Versuch wurde als randomisierte vollständige Blockanlage mit vier Wiederholungen angelegt.


Abbildung 3: Versuchsdesign, Saatstärken nach Vorgabe des Betriebes

Das Ergebnis

Bei der Voransicht der Ertragsdaten war es schon erkennbar, die statistische Auswertung zeigte es dann klar. Das Versuchsglied „diff“ hatte einen Minderertrag von 9 dt/ha. Zwar war das Ergebnis ganz klar nicht signifikant, aber das war nur ein schwacher Trost.


Abbildung 4: Versuchsergebnis

Warum war die differenzierte Saat schlechter?

Jetzt musste die Frage beantwortet werden, warum es im Gegensatz zu den vier anderen Versuchen zu diesem Ergebnis kam. Eine Antwort gibt folgende Grafik: Darin wurde der Ertragsunterschied in den einzelnen Managementzonen (siehe Abbildung 2) jeweils für das Versuchsglied „konst“ gegenüber „diff“ berechnet und visualisiert. In dieser Darstellung sehen wir ganz klar, dass in den Managementzonen 1–3 mit einer relativ schlechteren Ertragsleistung die Variante „konst“ mit einer Saatstärke von 85.000 Kö/ha einen wesentlich höheren Ertrag erzielte als die Variante „diff“ mit Saatstärken bis hinunter zu 70.000 Kö/ha. Erst in den besseren Managementzonen dreht sich das um. Schlussfolgerung: Die Saatstärke in der differenzierten Saatkarte wurde in den Managementzonen 1-3 zu niedrig gewählt!


Abbildung 5: Relativertrag in den jeweiligen Managementzonen zwischen „konst“ und „diff“.

Fazit

Unsere Meinung über die Vorteile der differenzierten Saat im Mais hat sich mit diesem Versuch nicht geändert. Allerdings bleibt die Entscheidung über die dem Standort angepasste Saatstärke sehr wichtig. Der Wunsch, Saatgut einzusparen, ist zwar nachvollziehbar, aber

eine zu geringe Saatstärke auf besseren Böden bedeutet verschenkter Ertrag!

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

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andreas.schmidt@exagt.de
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Betreff: RTK Bonitursystem – Präzise Vermessung für Ingenieurbüros, Universitäten und Fachhochschulen

Wir möchten Ihnen unser RTK Bonitursystem vorstellen – eine leistungsstarke Lösung für den Einsatz in Ingenieurbüros, Universitäten und Fachhochschulen. Bitte beachten Sie, dass sich dieses System ausschließlich an erfahrene QGIS-Nutzer richtet.

Abbildung 1: Auslieferung mit Vermessungsrucksack oder Stange möglich.

Wichtiger Hinweis zur Abgrenzung:
Im Gegensatz zum EXAgT Wald Grenzsteinfinder ist das System für die Nutzung mit dem kostenlosen QField sowie dem Lefebure NTRIP Client gedacht, es bietet keine integrierte Nutzung von Katasterkarten und wir können keinen Software-Support anbieten. Die Systemeinrichtung kann auf Wunsch einmalig gegen eine Gebühr von 100,00 € durchgeführt werden.

Technische Highlights:

  • Multifrequenzempfänger RTK X20P

  • Kabellose Verbindung via Bluetooth

  • Bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit

  • Leistungsstarke Mehrfrequenz-GPS-Antenne

  • Durch die Mehrfrequenztechnik wird sehr schnell die höchste Genauigkeitsstufe erreicht – auch unter Bäumen

Voraussetzungen für den Betrieb:

  • Ein Android-Tablet ist erforderlich, z. B. aus der Samsung Galaxy Tab Active Reihe (nicht im Preis enthalten)

  • Empfohlene Tablet-Software: QField und Lefebure NTRIP Client

  • Für den Empfang des Korrektursignals ist eine Internetverbindung nötig – entweder über ein im Tablet integriertes LTE-Modem oder via Smartphone-Hotspot

  • Die Nutzung des SAPOS HEPS Signals ist in den meisten Bundesländern kostenlos bzw. gegen eine Gebühr freischaltbar

Interesse geweckt?
Gerne beraten wir Sie individuell und erstellen Ihnen ein passendes Angebot. Kontaktieren Sie uns einfach unter:

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EXAgT – aktuelle Arbeiten aus dem Bereich Drohneneinsatz

Boniturschwarm

Aktuell finden Flüge im Rahmen unseres Projekts „Boniturschwarm“ statt. Dabei setzen wir mehrere Drohnen ein um die Produktivität der Befliegungen zu erhöhen, die entstandenen Bilder werden schon am Feldrand digital (vor)verarbeitet. Für eine anschließende Nutzung der Bilder für den Bereich Unkrauterkennung wenden wir im Rahmen einer Kooperation das Wissen und die Algorithmen des dänischen Unternehmens CropUp an. Ziel ist es, das Zusammenspiel von unserer Flugplanung, Bilderfassung und dann der Auswertung bis zur Spritzkartenerstellung zu testen und zu verbessern.

Abbildung 1: Start Boniturschwarm, hier mit zwei Drohnen, experimentelle Spritzkarte Wurzelunkräuter.

Großparzellenversuche – Ertragskartierung aus Fernerkundungsdaten

Die drohnengestützte Datenerhebung für die Auswertung der Großparzellenversuche im Mais- und Getreideanbau wurde für das Jahr 2026 beendet. Die eigentliche Versuchsauswertung startet ab jetzt.


Abbildung 2: Einige Impressionen aus diesem Jahr bei Befliegungen im Mais.

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Der EXAgT Wald Grenzsteinfinder (RTK)

Die Messansprüche der Forstwirtschaft gehen dabei weit über das hinaus, was Freizeitnutzer erwarten. Während Wanderern eine grobe Orientierung auf Meter genau an Weggabelungen vollauf genügt, sind für Revierleiter und Waldbesitzer zentimetergenaue Koordinaten von Grenzpunkten oder einzelnen Stämmen unverzichtbar. Dieses hohe Niveau kollidierte in der Vergangenheit jedoch regelmäßig mit den Gesetzen der Physik.

Herkömmliche Empfänger beziehen ihre Daten primär aus der Laufzeitmessung von Signalcodes – ein Verfahren, das unter freiem Himmel Abweichungen im Meterbereich produziert. Wer auf Phasenverfahren wie RTK oder PPP samt Zusatzdiensten (SBAS, SAPOS) setzt, kann unter Idealbedingungen Zentimetergenauigkeit erreichen.

Doch sobald man unter geschlossenem, vielleicht noch regenfeuchtem Blattwerk messen möchte, geraten diese hochpräzisen Techniken in Bedrängnis. Der physikalische Übeltäter ist die Mehrwegeausbreitung: Im Frequenzspektrum zwischen 1,2 und 1,7 Gigahertz entsteht durch nasse Blätter ein undurchschaubares Wirrwarr aus gebrochenen, umgelenkten und vielfach reflektierten Wellen. Während Echos vom Erdboden oder von Hauswänden durch clevere Antennenkonzepte meist ausgefiltert werden können, führt das chaotische Reflexionsgemisch unter Baumkronen bei Phasenmessungen immer wieder zu abrupten Signalabbrüchen oder grotesken Fehlwerten. Bemerkenswerterweise liegt das Problem dabei nicht in einer mangelnden Satellitenverfügbarkeit – dank GPS, Galileo, BeiDou und GLONASS sind am Himmel meist weit über 40 Sender aktiv. Entscheidend sind vielmehr die durch das Geäst verursachten Laufzeitverfälschungen, die selbst die einfache Code-Messung massiv verzerren.

Abbildung 1: Zugegebenermaßen eine sehr vereinfachte Darstellung des Vorteils durch die Nutzung des L5-Bandes 😉

L5: Die „Säge durch das Blätterdach“

Daher erscheint es sinnvoller, die robustere Pseudostreckenmessung gezielt von den lokalen Störeffekten zu befreien. Bisherige Ansätze mit hoch auf Teleskopstangen montierten, schweren Geodätenantennen erwiesen sich im dickichtreichen Arbeitsalltag als hinderlich. Genau hier setzt das L5-Band mit seinen besonderen physikalischen Eigenschaften an: Die zivilen L5-Codes laufen zehnmal schneller und sind gleichzeitig zehnmal länger als der altbekannte L1-C/A-Code – was die Auflösung der Distanzmessung um etwa den Faktor zehn verbessert, da diese Auflösung grob einem Hundertstel der Chip-Rate entspricht. Zusätzlich wird L5 mit der doppelten Sendeleistung ausgestrahlt und weist eine deutlich überlegene Unterdrückung von Mehrwegreflexionen auf. All das macht diesen Frequenzbereich selbst dann noch zu einem verlässlichen Werkzeug, wenn die Sichtverbindung zum Himmel durch dichtes Kronenwerk erheblich beeinträchtigt ist.

Die verbesserten Empfangseigenschaften unseres neuen Empfängers mit L1/L2/L5 konnten wir selbst während einer Messe unter einer Dachkonstruktion erleben, permanent RTK-Float und regelmäßig sogar für einige Minuten ein RTK-Fix!

-Der Empfänger ist ab sofort in unserem Webshop verfügbar-

Quelle: „L5 – der erste echte Lichtblick im dunklen Wald?“ von Hagen F. Piotraschke

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„Boniturschwarm“ – Impressionen vom Feldtag

An diesem Termin hatten wir als Mitveranstalter die Gelegenheit, unseren aktuellen Projektstand einem interessierten Publikum vorzustellen (siehe auch hier) .

Neben dem theoretischen Teil inklusive Anwendung der speziellen Flugplanungssoftware sowie einem Impulsvortrag über das entstehende Smart Mobility Lab in Hoyerswerda wurde der Schwarm im praktischen Einsatz vorgeführt.

Danach wurden praktische Anwendungsfälle zur Unkrauterkennung auf dem Feld sowie Kennartenbestimmung im Grünland vorgestellt.

Die Veranstaltung traf auf ein sehr interessiertes Publikum, es gab eine Unmenge guter Fachgespräche, die uns für unsere weitere Arbeit im Projekt motivieren!

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Feldtag Boniturschwarm, Drohneneinsatz im Grünland

Feldtag am 23.06.2026

Feldbonituren sind oft zeit- und personalintensiv. Doch was wäre, wenn sich dieser Prozess mit Drohnen deutlich effizienter gestalten ließe – sogar mit mehreren gleichzeitig?Genau das verfolgen wir im Forschungs-und Enwicklungsprojekt Boniturschwarm: Der Einsatz kostengünstiger, kooperierender Drohnen soll die Schlagkraft erhöhen und Arbeitsaufwand minimieren.

Wir laden Sie ein zum:

Feldtag am 23.06.2026 09:00 – 13:00 Uhr

LWB Steffen Tkacz
Mögener Str. 11
04749 Jahnatal OT Zschochau

Wir stellen Ihnen die bisherigen Ergebnisse vor, geben Einblicke in die technische Entwicklung und zeigen den Boniturschwarm live in Aktion.

Mehr Infos zum Feldtag hier:
https://tu-dresden.de/ing/maschinenwesen/int/ast/die-professur/news/feldtag-boniturschwarm

Wichtig: Zeitnahe Anmeldung nicht vergessen,
die Teilnehmerzahl ist begrenzt

https://forms.monday.com/forms/c03a49c7898393f448e83e8b9c33b7d6?r=euc1

Drohneneinsatz auf dem Grünland –
Einsatzszenario Nachweis ÖR5

Eine potentielles Einsatzgebiet für die Drohnenbefliegung auf Grünland liegt im Nachweis zur Anwendung der Öko-Regelung 5 (ÖR5). Dabei geht es um die umweltschonende Bewirtschaftung von Dauergrünland – mit dem Ziel, die Artenvielfalt zu erhalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mindestens 4 verschiedene Pflanzenarten (Kennarten) aus einer offiziellen Liste müssen nachgewiesen werden.
  • Flächengröße mindestens 0,1 Hektar.
  • Nachweis vor dem Antrag:
    . Einen 1–2 m breiten Streifen auf der Wiese auswählen und in zwei bis drei Abschnitte unterteilen.
    . Pflanzen zählen, Ergebnis in einen Erfassungsbogen eintragen.
    . Bogen jährlich ausfüllen und für eventuelle Kontrollen aufbewahren.

Können „kleine“ Drohnen helfen?

Ja – daran arbeiten wir aktuell! Erste Tests zeigen: Mit Drohnen, die tief fliegen und eine Bodenauflösung von bis zu 2 mm erreichen, lassen sich Blüten erkennen. Das Projekt Boniturschwarm ist hier am Ausprobieren.

Suchbild „Drohne über der Wiese“

Die eigentliche Pflanzenerkennung kommt vom Fraunhofer IGD Rostock – mehr dazu unter:

https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/biooekonomie/drohnen-und-ki-fuer-nachhaltige-gruenlandwirtschaft.html

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Feldtag und den Austausch mit Ihnen!

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Über interessante Fragestellungen in Großparzellenversuchen im Mais und fünf Jahre nach der ISOBUS Wutrede

Maisversuche: Verschiedene Reihenabstände und Streifensaat

Seitdem wir den relativen Maisertrag sicher mittels Fernerkundung (Drohne bzw. Satellit) bestimmen können, hat sich für uns ein neues weites Betätigungsfeld für Großparzellenversuche erschlossen.

Neben mehreren laufenden Versuchen – differenzierte Saat vs. konstant und deren Effekte unter den Bedingungen des jeweiligen Betriebs – gab es für uns dieses Jahr neue Aufgabenstellungen.

Neue Technik bringt neue Möglichkeiten: Im Praxisbetrieb stand uns eine Einzelkornsämaschine zur Verfügung, bei der sich hydraulisch die Reihenabstände verändern lassen. Dies macht Versuche möglich, und es kam die Frage auf, ob der typische Reihenabstand von 75 cm auch unter den Bedingungen im Betrieb die richtige Wahl ist. Weiterhin wird hier seit Jahren erfolgreich eine Strip-Till-Maschine für die Aussaat von Raps, Wintergerste und Winterweizen eingesetzt – auch diese soll in diesem Zusammenhang ausprobiert werden.

Das bedeutet fünf Prüfglieder (75 cm, 55 cm, 45 cm – alle mit 10 Körner/m², Streifensaat 9 Körner/m², Streifensaat 12 Körner/m²), randomisiert mit drei Wiederholungen, dabei vier verschiedene Arbeitsbreiten.

Eine Herausforderung für die Versuchsplanung und die Umsetzung mittels geplanter Spurlinien – aber es funktionierte in der Praxis!


Versuchsplanung mit unterschiedlichen Breiten, umgesetzt durch vorgeplante Spuren „abgefahren“ mit dem jeweiligen Schlepperterminal (AFS 700 und AFS 1200).


Neue Technik bringt neue Möglichkeiten: eine Einzelkornsämaschine bei der sich hydraulisch die Reihenabstände verändern lassen.


Aussaat mit Strip-Till-Maschine, leider war die Saatbettbereitung schon erfolgt.

Der nächste Schritt ist die Bonitur der tatsächlich aufgelaufenen Maispflanzen mittels Drohne. Hoffen wir auf baldigen Regen!

ISOBUS Wutrede, fünf Jahre später

2021

Ich war mit meiner Geduld am Ende: Applikationskarten, die dem ISOBUS-Standard entsprachen (einem älteren, aber noch gültigen Stand der Norm), waren auf einmal nicht mehr lesbar. Gut, mit Gespür und „Reservetools“ bekam man die Probleme immer gelöst – aber es war aufwendig und frustrierend.

2026

Es gibt mit ISOXML Applikationskarten keine Probleme mehr. Die Bedienung der entsprechenden Programme – selbst auf älteren Terminals bei aktuellen Softwareständen – ist in dieser Hinsicht viel einfacher und auch robuster gegenüber Fehlbedienungen und Formateigenarten geworden. Ein wirklicher Fortschritt!

GRIFA ISOBUS Kransteuerung | Griener Fahrzeugtechnik

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Betreff: AgTech Sweden, Observator im Einsatz und wir sind auf der agra 2026!

Kooperation mit AgTech Sweden auf dem Gebiet der Großparzellenversuche

Wir freuen uns, eine vielversprechende Zusammenarbeit mit AgTech Sweden bekannt zu geben. AgTech Sweden ist eine nationale schwedische Innovationsplattform für Agrartechnologie mit Sitz an der Universität Linköping (LiU). Ziel der Plattform ist es, Schweden zu einem weltweit führenden Zentrum für moderne Landwirtschaft zu entwickeln – durch die Vernetzung von Landwirten, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen.

Unterstützt wird die Initiative unter anderem durch die staatliche Innovationsagentur Vinnova, die Region Östergötland sowie durch Partner wie den Vreta Kluster, den Verband der schwedischen Landwirte (LRF) und das Linköping Science Park.

Im Fokus steht das Konzept des AgLivingLab – ein dynamisches Reallabor, in dem neue Technologien wie autonome Traktoren oder KI-gesteuerte Sensoren direkt unter Praxisbedingungen erprobt werden. Landwirte geben dabei direktes Feedback an die Entwickler, um praxistaugliche Lösungen zu sichern.

Im Bereich Pflanzenbau dürfen wir dieses Netzwerk künftig mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Großparzellenversuche unterstützen – insbesondere beim praktischen Wissenstransfer und der Bewertung konkreter Technologien unter realen Bedingungen.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch und die Innovationen, die daraus entstehen werden!

Observator im Praxiseinsatz in der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz eG

Unser EXAgT Observator beweist einmal mehr seinen Wert in der Praxis. In der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz eG kommt das System zur kontinuierlichen Überwachung eines Winterweizen-Bestandes zum Einsatz.

Der Observator erfasst automatisch und autark wichtige Parameter zur Witterung und N-Aufnahme – ganz ohne tägliche Fahrten ins Feld. Die punktgenau ermittelten Werte bilden eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für eine angepasste N-Düngung (Zeitpunkt und Gabenhöhe) und können bei der jeweiligen Düngemaßnahme über Pflanzensensoren, Drohnen- oder Satellitendaten auf die gesamte Fläche übertragen werden.

Täglich erhält der für die Düngung Verantwortliche per E-Mail die aktuellen Daten. So wird Präzisionslandwirtschaft praxisnah und effizient umgesetzt.

Wir sind auf der agra 2026!

Vom 09. bis 12. April 2026 sind wir auf der agra 2026 in Leipzig vertreten – der führenden Fachmesse für Landwirtschaft und Ernährung in Mitteldeutschland.

Sie finden uns auf dem Gemeinschaftsstand „SACHSEN! Innovationsforum AgriFood“ in Halle 2, Stand D14, präsentiert durch die Wirtschaftsförderung Sachsen.

Im Mittelpunkt unseres Auftritts steht unser Projekt „Boniturschwarm“ – aber auch unser gesamtes weiteres Portfolio stellen wir Ihnen gerne vor. Kommen Sie vorbei, lernen Sie unsere Technologien kennen und tauschen Sie sich mit uns aus, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Kontaktdaten sind:

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Streukarten 1. Gabe, GIL-Tagung, LOP-Artikel & Schulungen

Februar ist wie jedes Jahr ein viel zu kurzer Monat mit zu vielen Aufgaben. Doch wir haben die Zeit genutzt und möchten Ihnen einen kurzen Einblick in unsere aktuellen Themen geben.

Düngeplanung: Erste Gabe N nach Herbstscan per Satellit

Beim Winterraps befinden wir uns auf der Zielgeraden – die letzten Applikationskarten zur ersten N-Gabe werden gerade berechnet. Besonders erfreulich: Für unsere Kundschaft ist die teilflächenspezifische Applikation in diesem Jahr sehr wirtschaftlich. Die starken Bestände im Herbst 2025 ermöglichen vielerorts eine Reduzierung der N-Düngung von mindestens 30 kg N/ha.

Auch die Erstellung der N1-Karten für Wintergerste und Winterweizen läuft bereits auf Hochtouren.

GIL-Jahrestagung 2026 in Soest

Vom 24. bis 25. Februar 2026 fand die 46. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft (GIL) statt. Gastgeber war neben der GIL die Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Das Leitthema: „Datenräume in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft: Chancen für die Zukunft und aktuelle Herausforderungen“.

Wir waren als Mitautoren mit zwei Beiträgen aus unseren aktuellen Projekten vertreten:

  • „Eine praxisgerechte Toolbox für On-Farm-Experimente“ – präsentiert von Dr. Sebastian Ramm (FH Kiel)
  • „Boniturschwarm – Mehrfach-UAV-Systeme zur Effizienzsteigerung von Bonituraufgaben“ – vorgetragen von Julian Hagert (TU Dresden)

Die GIL-Jahrestagung hat sich längst als feste Größe für die digitale Community aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik etabliert – in diesem Jahr mit über 250 Teilnehmenden.

Fachartikel in der LOP (Ausgabe Januar/Februar 2026)

In der Ausgabe der LOP 01/02 2026 ist ein Artikel von Jonathan v. Borries und Andreas Schmidt erschienen:
„Vegetationsindex als Schlüsselfaktor: Großflächenversuch zum Systemvergleich kartengestützter Wachstumsreglerapplikation im Winterweizen“.
Der Beitrag vergleicht verschiedene Ansätze zum teilflächenspezifischen Einsatz von Wachstumsreglern. Wir durften Jonathan v. Borries mit unserer Expertise bei der Versuchsanlage und Auswertung unterstützen – ein spannendes Projekt mit praxisnahen Ergebnissen.

Schulung: Betriebliches Versuchswesen & Großparzellenversuche

Im Umfeld des Weiterbildungsprogramms Digitalisierung in der Landwirtschaft (initiiert und organisiert vom Agronym e.V.) hatten wir die Ehre, eine eintägige Schulung zum Thema Großparzellenversuche durchzuführen. Der Austausch mit den Teilnehmenden war intensiv – es entstand eine lebhafte Diskussion, die von den vielfältigen Praxiserfahrungen aller Beteiligten lebte. Uns hat es großen Spaß gemacht – und hoffentlich den Teilnehmern ebenso!

Das Weiterbildungsprogramm bietet jedes Jahr viele interessante Themen für Praktiker. Ein Blick in das Programm lohnt sich auf jeden Fall. Und wir als EXAgT stehen bereit, um bei Bedarf auch vor Ort zu unseren Themen zu referieren.

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Differenzierte Maissaat bringt signifikanten Mehrertrag

Im Rahmen des SNaPwürZ-Projekts konnten wir mit Hilfe der Kollegen der AgUmenda im letzten Jahr drei Großparzellenversuche anlegen, um die Effekte differenzierter Saat im Silomais zu untersuchen (Details zu den Versuchen folgen im Rahmen des SNaPwürZ-Projekts). Die Ergebnisse waren eindeutig: In allen drei Versuchen zeigten sich Ertragsvorteile gegenüber der konstanten Saatvariante bis zu 6,8%, zwei davon signifikant.

Dies bestätigt uns, dass teilflächenspezifische Technologien in der Praxis funktionieren. Da der Markt entsprechende Lösungen nachfragt, bieten wir diesen Service bereits seit einigen Jahren an (siehe unser Webshop, komplett zum Preis von 5,50 € netto pro Hektar).

Wie geht es weiter?

Wir werden unsere Versuche fortsetzen, und eine zentrale Frage bleibt noch offen: die optimale Saatstärke für den jeweiligen Standort. Bisher orientieren wir uns an den Sortenempfehlungen der Züchter und den Vorgaben der Landwirte, wie passgenau diese für den einzelnen Betrieb sind, muss jedoch weiter untersucht werden.

Haben Sie Interesse an unserer Dienstleistung? Gerne können wir einen Großparzellenversuch auch zur optimalen Saatstärke in eine Applikationskarte integrieren.

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