GPS Vertrieb und EIP-Agri Projektarbeit, der aktuellen Situation angepasst

Für unsere Kundschaft gibt es keine Corona Pause und auch bei der EXAgT geht die Arbeit weiter. Wir sind weiterhin auf den Feldern der Kunden unterwegs, die Beratungs- und Abstimmungsgespräche finden via Telefon oder mit 2m Sicherheitsabstand statt.

Teststellung GPS- Vermessung

Da Vorführungen Vorort aktuell leider nicht möglich sind, bieten wir an, Ihnen ein Vermessungssystem DGPS (SAPOS EPS) eine Woche kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung zu stellen. Dieses System wird für Ihre Bedürfnisse konfiguriert (z.B. die eigenen Antragsdaten/Luftbilder eingespielt), eine Einweisung findet über das Telefon und eine Fernzugriffssoftware statt.
Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Andreas Schmidt unter der 0173 / 352 8960.

Unser Vermessungssystem DGPS (SAPOS EPS)

EIP-Agri Projekt „N-Düngungsberatungssystem“

Seit dem 23.03. sind unsere Feldsensorstationen zur kontinuierlichen Erfassung der N-Aufnahme im praktischen Einsatz.

Feldsensorstation (YARA N-Sensor ALS 2 Einzelkopf zur Messung der N-Aufnahme der Monitoringfläche, mehrere Messungen im Tagesverlauf werden für eine höhere Genauigkeit zusammengefasst, das System ist vorbereitet für den autarken Betrieb mit Lithium Akkus)

Im Gegensatz zum letzten Jahr ist eine der Feldsensorstationen mobil ausgelegt und zusätzlich zum YARA N-Sensor Messkopf mit anderen Multispektralsensoren bestückt. Ziel dieser Station ist es alle drei bis vier Tage N-Aufnahmemessungen an sieben Monitoringpunkten zu realisieren.

Mobile Feldsensorstation mit zusätzlicher Multispektralkamera

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Projektpartner / Mitglieder der operationellen Gruppe, Udo Morstein von der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz eG sowie Kevin Frost und Christopher Uhlig vom Landwirtschaftsbetrieb Kitzscher GmbH!

In den nächsten Newslettern werde ich über die Ergebnisse der Messungen sowie anderen Fortschritten in der Projektarbeit berichten.

Zum EIP-AGRI Projekt

Unser EIP-AGRI Projekt “Entwicklung eines betriebs- und regionalspezifischen N-Düngungsberatungssystems basierend auf stationären Feldsensorstationen und Drohnen zur Ableitung einer angepassten N-Düngung unter Maßgabe der Wasser Rahmen Richtlinie (WRRL) und neuen Düngeverordnung (DüV)“ hat eine Laufzeit von drei Jahren (2018 – 2021) und wird gefördert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Das Projekt ist ein Vorhaben nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung der Landwirtschaft, der Europäischen Innovationspartnerschaften (EiP AGRI) und des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen(Förderrichtlinie Landwirtschaft ,Innovation, Wissenstransfer-RL LiW/2014). Teil: Europäische Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP AGRI) vom 15.12.2014.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

exagt@exagt.de oder persönlich:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Neues von den produktionsintegrierten Großparzellenversuchen (PiG) / GPS-Angebote

Produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG) nehmen einen großen Anteil an den Aktivitäten der EXAgT GBR „Büro für präzise Agronomie“ ein. Für uns war es eine große Ehre, das Arnim Grabo auf der 70. Sitzung des Ausschusses für Versuchswesen in der Pflanzenproduktion bei der DLG in Frankfurt dazu einen Vortrag halten durfte. Thema war unsere Erfahrungen in der Praxis bei der Durchführung und Auswertung solcher Versuche.

Aus der Konzeption von PiG, das gesamte Feld für einen Versuch zu nutzen, ergibt sich ein bedeutender Einfluss von externen Faktoren auf das Prüfmerkmal wie z.B den Ertrag. Je mehr derartige erklärende Größen flächig gemessen und in die Versuchsauswertung mit einbezogen werden, umso besser sind die Auswertemöglichkeiten solcher Versuche.
Seit Jahren setzen wir Verfahren der digitalen Bildverarbeitung ein, um im Rahmen der Versuchsdurchführung zusätzliche Daten zu erfassen. Dies sind Parameter wie Aufgangsrate, Wuchshöhe, Unkrautbesatz, Krankheitsbefall, Pflanzendeckungsgrad, Strohdeckungsgrad, Stroheinarbeitung in den Bearbeitungshorizont usw.

Automatische Pflanzenerkennung aus digitalen Fotos zur Bestimmung der Aufgangsrate

Durch die zunehmende Praktikabilität (Preis/Leistungsverhältnis) zum einen von hochgenauer kalibrierter Aufnahmetechnik auf Trägerplattformen (Multikopter mit RTK genauen Positionsdaten) sowie leistungsfähigen Bildverarbeitungsplattformen ist für uns die praktische Erstellung von flächendeckenden Orthophotos unter 1 cm Bodenauflösung und die ortsgenaue Erfassung diverser Parameter wie z.B. der Aufgangsrate und dem Unkrautbesatz möglich.

Dadurch kann der Schritt von einer Bonitur auf Transekten durch die Prüfglieder mit ihren Wiederholungen auf eine flächendeckende Parameteraufnahme gegangen werden (ausgenommen natürlich von Parametern im Bearbeitungshorizont wie die Stroheinarbeitung 😉 ). Auch die Ableitung von hochauflösenden 3D Geländemodellen zur Bestimmung von Bodenparametern wie der Rautiefe und Krümelgröße ist möglich.

In der nächsten Zeit werden wir dazu praktische Erfahrungen in Projekten machen dürfen und darüber hier berichten!

Aus der Praxis

In der letzten Woche wurden die ersten Streukarten für die Andüngung im Winterraps auf der Grundlage von N-Aufnahmekarten aus dem Spätherbst erfolgreich abgearbeitet. Ziel ist für uns immer, das die Karten wirklich abgestreut werden, auch bei praktischen Problemen!

Vermessungssysteme RTK (SAPOS HEPS) und DGPS (SAPOS EPS)

Hiermit möchten wir auf unsere laufende Aktion Vermessungssysteme aufmerksam machen (RTK/SAPOS HEPS Systeme für 4.950,- €, DGPS/SAPOS EPS für 2.450,- €).

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

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Aktion Vermessungssysteme RTK (SAPOS HEPS) und DGPS (SAPOS EPS)

Aufgrund des Einkaufs einer Charge günstiger neuer Panasonic ToughPad FZ-M1 Value Mk. I können wir Aktionspreise für unsere Vermessungssysteme anbieten. Solange der Vorrat reicht sinkt der Preis unserer Mehrfrequenz RTK Vermessungslösung mit amtlicher SAPOS HEPS Korrektur (1 – 2 cm) von 5.950,- € auf 4.950,- €. Auch unseres SAPOS EPS (DGPS) Vermessungssystem (0,3 – 0,8 m) ist aktuell von 3.300,- € auf 2.450,- € reduziert.

Link EXAgT Webshop Vermessung

Unsere Kontaktdaten sind:

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Farm&Food 2020 – über Bürger und Konsumenten und der Pessimismus in der Digitalisierung / In Brandenburg sind SAPOS HEPS sowie alle Geodaten frei nutzbar!

Die Farm&Food 4.0 2020 war wie in den vergangenen Jahren von vielfältigen Themen geprägt. Bezeichnend waren die Diskussionen über die Schwierigkeiten der einheimischen Landwirtschaft mit den Wünschen der Bevölkerung in deren Doppelrolle zum einen als Bürger (Umweltschutz/Tierschutz wichtig) sowie als Konsumenten (möglichst preiswert einkaufen) umzugehen, ein schwieriger Spagat.

Nach den Aufregungen im letzten Jahr über die Meinungsäußerungen von Michael Horsch und Maximilian von Löbbecke (365FarmNet) zum Thema Precision Farming war die Diskussionsrunde „Digitalisierung mit Hirn – Fortschritt passiert in den Köpfen, nicht in der Cloud“ u.a. mit den beiden Kollegen ein Muss.

Letztes Jahr ging es um Precision Farming, dieses Jahr um das Thema Digitalisierung, aber auch hier war ein pessimistischer Grundton unüberhörbar.

Diskussionsrunde „Digitalisierung mit Hirn – Fortschritt passiert in den Köpfen, nicht in der Cloud“, Bildquelle Farm&Food

Ist diese Skepsis gerechtfertigt oder eher ein Abbild der augenblicklichen Stimmung im Bereich Landwirtschaft?

Um das Thema vertiefen zu können, definieren wir zuerst den Begriff Digitalisierung. Ursprünglich beschrieb dieses Wort die Umwandlung analoger Daten (Kassette/Videoband/Schallplatte) in ein digitales Format, seit ungefähr 2013 wird der Begriff im Sinne einer „zielgerichteten Identifikation und das konsequente Ausschöpfen von Potentialen, die sich aus digitalen Technologien ergeben“ benutzt (siehe Wikipedia).

Welche Anwendungsthemen mit digitalem Optimierungspotential beschäftigen unsere Kundschaft?

Im Bereich Pflanzenbau sind dies Planung, Produktionssteuerung mit den Themen Arbeitsorganisation sowie der Agronomie mit den Unterthemen Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung (N und Makros) und der Pflanzenschutz.

Ein Blick auf den Markt zeigt eine steigende Zahl angebotener praxisgerechter Lösungen. Bleibt die Diskussion über die betriebswirtschaftlichen Effekte, aufgrund der aktuellen Situation in der Landwirtschaft ein wichtiger Punkt.

Unser Fachgebiet sind hauptsächlich Precision Farming Lösungen („ortsdifferenzierte und zielgerichtete Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen“, siehe Wikipedia), hier kennen wir uns aus, hier trauen wir uns zu ein Urteil abzugeben.

Und es bleibt bei der Tatsache, dass bei dem hohen Stand des Produktionsniveaus im Pflanzenbau bei uns im Vergleich zu anderen Ländern keine Wunder möglich sind. Vorteile liegen oft im einstelligen Prozentbereich, das ist z.B. in einem Bestand mit unterschiedlichen Prüfgliedern nicht mit dem bloßen Auge erkennbar!

Effekte sind im Auf und Ab der wetterbedingten Ertragsschwankungen in den Jahren unterschiedlich ausgeprägt.

Aber im Schnitt der Jahre gibt es positive Ergebnisse, dies lässt sich durch begleitende mehrjährige PiG (OFR) Versuche betriebswirtschaftlich nachweisen (siehe unsere aktuellen Versuchsthemen).

In der Landtechnik ist gleichfalls nicht jeder Entwicklungsschritt mit großen Sprüngen in der Effizienz verbunden, die Entwicklungen sind eher evolutionär als revolutionär.

Ein berechtigter Kritikpunkt bleibt, die Lösungen sind oft zu kompliziert, da müssen wir von der Anbieterseite besser werden.

Wichtig ist es sich auf Lösungen zu Einzelthemen zu fokussieren und nicht auf die Rundumsorgloslösung zu setzen.

Die Integration solcher Einzellösungen ist zwar nicht immer perfekt (eine Aufgabe der Anbieter und es gibt hier Fortschritte), aber mit eierlegenden Wollmilchsäuen begibt man sich oft in einen mehr oder weniger goldenen Käfig. Herr Horsch erklärte in der Runde sehr emotional die finanziellen Belastungen durch die Abhängigkeit seiner Firma von der bei ihm eingesetzten Unternehmenssoftware (ERP). Das sollte man in der Landwirtschaft vermeiden und im Gegensatz zum Markt für ERP Software ist dies auch möglich.

Lassen sie sich nicht verunsichern, Precision Farming funktioniert, fokussieren Sie auf überschaubare Lösungen. Wir beraten Sie gerne!

In Brandenburg sind SAPOS HEPS sowie alle Geodaten frei nutzbar!

Brandenburg reiht sich ein in die Riege der Bundesländer die ihre Geodaten sowie SAPOS-Referenzstationen frei zur Verfügung stellen (https://mik.brandenburg.de/media_fast/4055/PM_004_Geobasidaten%20f%C3%BCr%20alle.pdf). Dies erleichtert den Einsatz von Precision Farming Technologien ungemein, dies sollte Anlass für alle restlichen Bundesländer sein hier nachzuziehen!

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

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Zum Jahreswechsel / Das Thema des neuen Jahrzehnts: Ressourceneffizienz

Hundert Jahre nach den „Goldenen Zwanzigern“ und 20 Jahre nach „Millennium“: Ein neues Jahrzehnt startet! Vielleicht wird es eine Mischung aus der Zeit vor 100 Jahren, einer Zeit des Aufbruchs, der Moderne und des Fortschritts und dem Jahreswechsel vor 20 Jahren mit Ängsten vor Weltuntergang, Computerabstürzen und Systemzusammenbrüchen, was dann zum Glück nicht passierte und die Welt sich doch munter weiterdrehte.
Für die EXAgT reicht es noch nicht für ein ganzes Jahrzehnt, aber immerhin gibt es uns zum 01.01.2020 seit 5 Jahren und wir sind ein bisschen stolz darauf; stolz und dankbar für ihre Akzeptanz, ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit, wenn es um ein Stück Zukunft in der Pflanzenproduktion geht.

Das Thema des neuen Jahrzehnts: Ressourceneffizienz

Ob es um Einschränkungen in der Stickstoffdüngung oder die Reduktion des CO2 Ausstosses (dieses Thema hat die Landwirtschaft noch gar nicht richtig auf dem Schirm) geht, wir kommen um den effizienteren Einsatz von Ressourcen nicht herum, wenn wir Erträge und Qualitäten auf hohem Niveau halten wollen.

Welche marktverfügbaren ressourcenschonenden Technologien bringen wirklich pflanzenbauliche Vorteile?

Vieles war auf der letzten Agritechnica zu sehen: Sensoren, Drohnen, Roboter, Nutzung von Satellitendaten, Portale, Clouds und Apps, Maschinen- und Geräteführung (GPS, Kamera), Wetterstationen und, und, und. Die Frage bleibt, welche sind davon hilfreich und was ist überflüssig?

Unser Kredo in der Agronomie ist immer: vor Ort anschauen/messen, Maßnahmen anpassen, dann differenzieren und mit Versuchen Erfolg oder Misserfolg erkunden. Zum Beispiel hat die Nutzung von Satelliten- und Sensordaten viel Potential, aber nur mit Kontrollen/Vergleichsmessungen im aktuellen Bestand und agronomisch kompetenter Bewertung sind sie wirklich nützlich.

Und ohne qualifizierte Versuche geht es dabei nicht, wir nutzen dazu unseren OFR Werkzeugkasten PiG.

Welche Versuchsthemen zur Ressourceneffizienz beschäftigen uns aktuell?

  • im Jahr 2019 abgeschlossenen haben wir eine fünfjährige Serie von 27 Versuchen zum Einsatz von stabilisiertem N in der Winterrapsdüngung unter Nutzung von Precision Farming Technologien. Durch die Berücksichtigung der N-Aufnahme im Herbst konnten im Mittel 25 kg N/ha im Vergleich zur Standardempfehlung (DüV) eingespart und zusätzlich durch eine stabilisierte frühe Einmalgabe ein mittlerer Mehrertrag von 1,60 dt/ha gegenüber der herkömmlich geteilten N-Gabe nachwiesen werden.
  • Stickstoffeinsparung durch teilflächenspezifische Rapsdüngung nach Herbstscan N- Aufnahme aus Satellitendaten in „roten Gebieten“.
  • Steigerung der N-Effizienz durch differenzierte Grunddüngung
  • teilflächenspezifische reduzierte N-Düngung (-20 %) bei gleichzeitiger Reduzierung des Wachstumsreglereinsatz.
  • unser aktuelles EIP-AGRI Projekt „ N-Düngungsberatungssystems basierend auf stationären Feldsensorstationen“ .
  • sehr interessant finden wir das Thema „Qualifizierte Gülledüngung mit Hilfe von NIR-Sensoren und N-Stabilisatoren“, hier hoffen wir auf eine erfolgreiche Partnersuche.

Präzise Agronomie, Precision Farming wird einer der Schlüssel sein, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu bewältigen!

Für die bisherige Zusammenarbeit, Unterstützung und Begleitung möchten wir herzlichst danken. Wir freuen uns schon darauf, im neuen Jahrzehnt mit dem Willen zum Aufbruch, zur Moderne und zum Fortschritt und mit ihnen zusammen, ein Stück Zukunft zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Jahr 2020, viele Erfolge, ein glückliches Händchen bei wichtigen Entscheidungen und vor allem Gesundheit und Schaffenskraft.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

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Agritechnica 2019 – Nie wieder bücken!

Mein Favorit unter den Schlagzeilen der Nichtlandwirtschaftspresse zur diesjährigen Agritechnica kommt diesmal vom Spiegel: „Technikinnovationen im Landbau: Nie wieder bücken!“ als Verweis auf die ausgestellten Roboter zur Unkrautbekämpfung.

Abbildung 1:„Dino“ ein Unkrautroboter von Naïo Technologien (Frankreich – Toulouse).

Welche Entwicklungen vor allem im digitalen Bereich fanden wir wichtig?

Digitalisierung/Konnektivität

DataConnect

Ein wichtiger Kritikpunkt der am Markt verfügbaren Datenplattformen/Cloudlösungen wird jetzt Schritt für Schritt beseitigt. Mit DataConnect wird eine herstellerübergreifende und industrieoffene Cloud-to-Cloud Lösung etabliert. John Deere, Claas und CNH (CASE/New Holland) sind von den Landmaschinenherstellern dabei, fehlt nur AGCO (u.a. Fendt). Mit dieser Lösung lassen sich Daten, die in den jeweiligen Herstellerclouds weiterhin gespeichert bleiben in Echtzeit in das bevorzugte Datenportal wie z.B. 365FarmNet übertragen, die Türen des jeweiligen mehr oder weniger goldenen Käfigs öffnen sich. Offizieller Anwendungsstart ist der Sommer 2020.

Agrirouter

Eine schon länger am Markt befindlich Datenaustauschplattform (hier ohne John Deere aber mit Fendt) ist agrirouter. Hier geht es nicht um die Kommunikation unter Cloudlösungen, sondern zwischen Maschinen und Agrarsoftware. Die Liste der mitmachenden Firmen wächst ständig, man wird sehen ob und wie sich diese Idee/Produkt auf dem Markt durchsetzt.

NEVONEX, die (stille) Revolution von Bosch

Mit Bosch ist ein Anbieter auf dem Gebiet landwirtschaftlicher Hardware und Software „aufgetaucht“ der eine riesige Erfahrung auf dem Feld der Fahrzeugtechnik/Sensorik/Softwareentwicklung/Automatisierung besitzt. Dieses Know-how zeigt sich in der auf der Agritechnica gezeigten NEVONEX Lösung. Mein erster Gedanke “und schon wieder eine neue Plattform“ wich einem Staunen über die Weitsicht und den Möglichkeiten dieses Produkts. Bosch braucht für seine in Entwicklung befindlichen Sensoren einen Geräterechner auf dem jeweiligen Gerät (z.B. einer Spritze). Dieser fügt sich zum einen in ein ISOBUS System ein, kann z.B. zumindest rudimentär über ein ISOBUS Terminal konfiguriert werden und ist in der Lage Applikationsdaten an den Gerätejobrechner zu senden und zu empfangen. Weiterhin besitzt dieser Rechner eigene Kommunikationsschnittstellen auf der Basis 4G/WLAN um zum einen mit zusätzlichen Sensoren zu kommunizieren als auch über eine Bosch-Cloud Daten zu übertragen. Für Drittanbieter besteht die Möglichkeit eigene Applikationen auf dem Boschgeräterechner laufen zu lassen (sogenannte FEATURES), vergleichbar mit Apps für Android oder iOS. Zur unkomplizierten Entwicklung werden den Drittanbietern Entwicklungswerkzeuge zur Verfügung gestellt, Installation und Update sowie die Kommunikation erfolgt über die Bosch Cloud. Was heißt das praktisch? Ich kann direkt über die Bosch Cloud und dem Boschgeräterechner Daten von und zum Ausbringgerät bringen.
Was bedeutet das für den Markt? Der ISOBUS Standard war und ist für den Agrartechnikmarkt ein Segen, hat allerdings den Nachteil das wenn ich im Bereich Gerätesteuerung (z.B. Applikationsmengenanpassung abhängig von Sensorik) aktiv werden möchte immer ISOBUS Hardware/Kenntnisse/Entwickler/Firmen brauche. Problematisch ist die eingeschränkte Hardware (ein ISOBUS Jobrechner mit begrenzter Rechenkapazität aus dem Angebotsregal, Sonderlocken sind schwierig) und die nur begrenzt verfügbaren Entwicklungskapazitäten. Dies macht die Einstiegshürde für neue Firmen sehr hoch, nebenbei ist die Entwicklung von ISOBUS Software für Entwickler „nicht sexy“, andere Aufgaben/Jobs sind attraktiver.
Durch NEVONEX sinkt diese Einstiegsschwelle gewaltig, die Komplexität des ISOBUS fällt für die Programmierer weg (darum kümmert sich Bosch), App- Entwicklung ist das täglich Brot von Heerscharen von IT Fachleuten.
Die Möglichkeiten und Chancen von Neueinsteigern und/oder kleinen Herstellern erhöht sich enorm.
Spannend finde ich wie sich das NEVONEX „Abenteuer“ für Bosch weiterentwickelt, eine gute Basis haben sie geschaffen!

Die ernüchterte Diskussion über den Digitalisierungshype oder „Wer zahlt, bestimmt“

Passend zur Agritechnica hat sich Guido Höner in einem Artikel in der top agrar 11/2019 S.3 „Wer zahlt, bestimmt“ über die Abhängigkeiten der Landwirte von den großen Technikfirmen geäußert. Unter anderem geht der Autor auf das Thema Digitalisierung ein:

… Dass die Kunden nach wie vor Macht haben, zeigt die aktuelle ernüchterte Diskussion über den Digitalisierungshype: Nicht alles, was machbar ist, rechnet sich auch. Die Kunden haben durch ihr Kaufverhalten abgestimmt und sich nur für wirklich praxisgerechte Lösungen entschieden – also für Lenksysteme, GPS-Schaltungen (Teilbreitenschaltung) oder Variable Rate. Aber sie bewirtschaften eben nicht ihren kompletten Betrieb über eine zentrale Datenplattform. Und das mussten auch die ganz Großen akzeptieren. Wie gesagt, wer zahlt, bestimmt. …

Wenn man sich mit den Mitarbeitern von Anbietern solcher zentralen Datenplattformen/Cloudlösungen vertraulich unterhält, bekommt man die Information das sich die Entwicklung/Betrieb dieser Lösungen betriebswirtschaftlich Nichteinmal ansatzweise rechnet. Ohne Förderung über Forschungs- und Entwicklungsprojekte bzw. Quersubventionierung durch andere Unternehmensteile wären sie nicht überlebensfähig. Wie hat vor einigen Jahren ein Landwirt auf einer Digitalisierungskonferenz gesagt: „Ich steige erst in solche Lösungen ein, wenn ich weiß, wer diesen Wettbewerb gewinnen wird“. Es bleibt spannend!

Gewinner Variable Rate, Applikationskarte auf dem Vormarsch

Eine praxisgerechte Lösung zur Anwendung von Digitalisierungslösungen bei den Landwirten, und dies ist genauso meine Erfahrung, ist „Variable Rate“ als Schnittstelle zum agronomischen Precision Farming. Diese hat sich in den letzten Jahren quantitativ und qualitativ entwickelt.

Über Plattformen/Anbieter kann sich der Kunde agronomisch fundierte Applikationskarten erstellen (z.B. für den Pflanzenschutz von XARVIO von BASF oder von der EXAgT 😉 für die Andüngung im Raps oder Getreide) und diese dann abarbeiten. Daten werden nur für das aktuelle Jahr benötigt, es entsteht kein Abhängigkeitsverhältnis. Ein Anbieterwechsel ist somit ohne Nachteile möglich.

EigenbauPF.exagt.de

Wenn man in die einschlägige Landtechnikpresse schaut ist man sehr erstaunt in welcher Qualität praktische Eigenbaulösungen in den Werkstätten der Landwirte entstehen. Auch im Bereich des Precision Farmings sind Eigenbaulösungen möglich! Grundlage dafür sind kostenlose Daten und Software. Seit unserem Newsletter vom Februar 2019 schreibe ich regelmäßig über die Nutzung solcher Daten mit kostenloser Software bis hin zur Applikationskarte auf dem Schlepper. Diese Beiträge werde ich schrittweise zusammengefasst und korrigiert auf unserer neuen Webseite „https://EigenbauPF.exagt.de“ veröffentlichen und um neue Themen erweitern.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

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andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Neues aus unserem EIP-AGRI Projekt/kostenlose digitale Geodaten in Sachsen, Nutzung am Beispiel digitaler Orthophotos (Luftbilder)

Seit November 2018 arbeiten wir am EIP-AGRI Projekt “Entwicklung eines betriebs- und regionalspezifischen N-Düngungsberatungssystems basierend auf stationären Feldsensorstationen und Drohnen zur Ableitung einer angepassten N-Düngung unter Maßgabe der Wasser Rahmen Richtlinie (WRRL) und neuen Düngeverordnung (DüV)“. Aktuell laufen die Arbeiten zur Begleitung der Herbstentwicklung im Winterraps, dazu finden regelmäßig Drohnenbefliegungen statt, diese verknüpft man mit „in situ Daten“ d.h. N-Aufnahmemessungen am Boden. Zusätzlich werden Sentinel-2 Daten in die Auswertung mit einbezogen. Übrigens zeigt sich, das die Winterrapsbestände größtenteils hervorragend entwickelt sind und so eine Einsparung von N-Dünger in der ersten Gabe problemlos möglich ist (siehe unseren Newsletter von Juli 2019).

Abb. 1 : Links unsere Parrot Disco Pro-AG bei der Luftbildaquisition im Winterraps, rechts die abgeleiteten NDVI-Werte sowie die NDVI Karte aus Sentinel-2 Daten und die Punkte der „in situ Daten“

Zum EIP-AGRI Projekt

Unser EIP-AGRI Projekt “Entwicklung eines betriebs- und regionalspezifischen N-Düngungsberatungssystems basierend auf stationären Feldsensorstationen und Drohnen zur Ableitung einer angepassten N-Düngung unter Maßgabe der Wasser Rahmen Richtlinie (WRRL) und neuen Düngeverordnung (DüV)“ hat eine Laufzeit von drei Jahren (2018 – 2021) und wird gefördert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Das Projekt ist ein Vorhaben nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung der Landwirtschaft, der Europäischen Innovationspartnerschaften (EiP AGRI) und des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen(Förderrichtlinie Landwirtschaft ,Innovation, Wissenstransfer-RL LiW/2014). Teil: Europäische Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP AGRI) vom 15.12.2014.

Kostenlose digitale Geodaten in Sachsen, Nutzung am Beispiel digitaler Orthophotos (Luftbilder)

Ende September 2019 gab es die Nachricht, dass Sachsen Orthophotos, digitale topographische Karten, Höhen- und Landschaftsmodelle und Daten des Liegenschaftskatasters kostenlos zur Verfügung stellt (u.a. https://heise.de/-4510392).
Neben der Bereitstellung der SAPOS Korrektursignale ein weiterer Schritt, um Geodaten für jedermann im Freistaat zur Verfügung zu stellen. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über das Portal Geodaten Sachsen (https://www.geodaten.sachsen.de).

So beauftragt die Landesvermessung jährlich die Befliegung von ca. 1/3 der Landesfläche des Freistaates Sachsen. Aus den dabei gewonnenen Luftbilder werden im Anschluss digitale Orthophotos (DOP) erzeugt.

Grundlage für die Nutzung dieser Daten ist ein vorhandenes grafisches Informationssystem (GIS) wie z.B. das von uns vertriebene NAVIKAT (hier ist das Herunterladen der Orthophotos schon integriert), die GIS Zusatzprodukte anderer Schlagkarteien oder das kostenlose QGIS (siehe die entsprechenden Abschnitte in https://news.exagt.de/?p=863 und https://news.exagt.de/?p=891).

Die Einbindung der Daten kann zum einen online (Direktzugriff auf den Geodatenserver Sachsen) wie alternativ offline (herunterladen der Orthophotos) erfolgen.

Online Zugriff

Voraussetzung ist ein GIS System, das WMS Quellen einbinden kann. In QGIS geschieht dies folgendermaßen:

Im Browserfenster von QGIS (Ansicht → Bedienfelder → Browserfenster) gibt es den Eintrag WMS/WMTS. Dort im Kontextmenü (Rechtsklick) Neue Verbindung… (New Connection…) und den gewünschten Dienst (URL und Name) einfügen und dann zur Karte hinzufügen. Folgende URLs werden angeboten:

Echtfarben-Orthophoto (RGB-DOP)
https://geodienste.sachsen.de​/​wms_geosn_dop-rgb​/​guest?SERVICE=WMS&REQUEST=GetCapabilities&SERVICE=WMS

Panchromatische (SW) – Orthophotos (PAN-DOP)
https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_dop-pan/guest?SERVICE=WMS&REQUEST=GetCapabilities

Color-Infrarot-Orthophoto (CIR-DOP)
https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_dop-cir/guest?SERVICE=WMS&REQUEST=GetCapabilities

Abb. 2 . Online eingebundenes Color-Infrarot-Orthophoto (CIR-DOP)

Offline Zugriff (Herunterladen der Luftbilder)

Als Download sind Echtfarben-Orthophoto (RGB-DOP) verfügbar. Das Herunterladen der Daten ist hier https://www.geodaten.sachsen.de/downloadbereich-dop-4158.html möglich. Dazu ist im Suchfeld der gewünschte Ort einzugeben, die verfügbaren Luftbilder werden einem angezeigt.

Nach dem Anklicken des gewünschten Luftbilds kann dieses heruntergeladen werden.

Nach dem Entpacken der heruntergeladenen ZIP-Datei kann das TIF Bild in das jeweilige GIS übernommen werden.

In einem der nächsten Newsletter zeige ich, wie andere kostenlose Geodaten der Landesvermessung genutzt werden können.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

exagt@exagt.de oder persönlich:

arnim.grabo@exagt.de
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+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Praktische Erfahrungen in der Spurplanung, Wir sind Mitglied im VFuD, Wie selbst Satellitendaten nutzen – letzter Teil.

Seit dem Start der EXAgT 2015 sind wir im Bereich Spurleitsysteme (SLS, CTF – Controlled Traffic Farming) aktiv, eine lange Zeit um praktische Erfahrungen zu sammeln. Unser Ansatz ist es immer, herstellerunabhängig Dienstleistungen anzubieten. So stießen wir bei der Kundschaft auf den ganzen Strauß der auf dem deutschen Markt angebotenen Autopilotsysteme mit verschiedenen RTK-Empfängern und Referenzstationen. Was fiel uns dabei auf?

AB vs. Kontur

Am sichersten in der Abarbeitung der Spuren sind klassische AB- Linien. Komplexere Geometrien überfordern die einfacheren älteren Terminals bis hin zu Komplettabstürzen. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, das einige aktuellen Terminals komplexere Spuren nur mit Einschränkungen nutzen können. So ist es beim Drillen wichtig das immer alle Parallelspuren zu der geplanten Spur im Terminals sichtbar sind. Besteht die geplante Spur aus mehreren Punkten, wird oft nur die von der aktuellen Position des Schleppers nächste Spur angezeigt. Das ist eine Einschränkung für den Fahrer.

Unterschiedliche Datenformate

Wir nutzen die Software SMS von AgLeader erfolgreich als „Datendrehscheibe“, außer Exoten lesen und schreiben wir damit die meisten Terminalformate. Hoffnung macht die langsame Durchdringung des Marktes in der Unterstützung des ISOBUS Datenformats aktuell bei amerikanischen Herstellern, so das solche „Datendrehscheiben“ wie die SMS Software überflüssig werden könnten.

Unterschiedliche RTK Referenzstationen

Zum Start unserer SLS Aktivitäten hatten wir die Sorge, das im Büro geplante Spuren auf Terminals verschiedener Anbieter zu unterschiedlichen Positionen führen. Bis jetzt hat sich die Befürchtung in der praktischen Arbeit nicht bestätigt. Zu Fehlern führten eher falsche Terminaleinstellungen oder nicht eingemessene RTK Referenzstationen. Im Zweifelsfall empfehlen wir das SAPOS HEPS Referenzsignal der jeweiligen Landesvermessung nutzen, vor allen in Bundesländern wo dieses kostenlos zur Verfügung steht.

Abbildung 1: Der vordere Schlepper nutzt ein Korrektursignal einer nicht eingemessenen Referenzstation und fährt damit in diesem Fall 80 cm neben der permanenten Fahrspur.

Unterschiedliche Arbeitsbreiten

Dieses Thema haben wir am Anfang unterschätzt. Die Leitspuren werden ja durch die Drille/Einzelkornsämaschine angelegt, in größeren Betrieben ist dafür oft unterschiedliche Technik mit verschiedenen Arbeitsbreiten parallel im Einsatz. Dabei müssen die Anschlüsse stimmen, die Überlappung darf nicht zu groß sein oder mit einer 9m Drille soll eine 30m Fahrspur angelegt werden. Das ist mehr als reine Mathematik, das ist mit den Betroffenen genau abzustimmen!

Kundeneinbindung

Um die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu verbessern ist in der Dienstleistung ab jetzt immer eine Softwarelizenz unserer Spurplanungssoftware enthalten. Damit kann der Auftraggeber selbstständig Spuren planen. Wenn die eingesetzten Terminals die von der Software unterstützten Formate nicht unterstützen, übernehmen wir die nötigen Umwandlungen.

Abbildung 2: Unsere Spurplanungssoftware.

Wir sind Mitglied im Verein zur Förderung einer umweltschonenden Düngung e.V. (VFuD)

Seit 1996 gibt es den VFuD für Landwirte aus Brandenburg und Mecklenburg. Ziel des Vereins ist die ständige und aktuelle Information der Mitgliederbetriebe über neue Erkenntnisse der Pflanzenernährung/Düngung inklusive Weiterbildungsveranstaltungen. Wir freuen uns, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und unser Wissen und Erfahrungen einbringen zu dürfen!

Satellitendaten selber nutzen – die Applikationskarte zum Schlepperterminal übertragen.

Viele aktuelle Schlepper bzw. Geräteterminals lesen direkt Applikationskarten als Shapedateien ein. Wichtig beim Import ist es, bei unserem Beispiel aus dem letzten Newsletter das Datenfeld „liter“ auszuwählen, da dort die Menge der zu applizierenden Ware abgelegt ist.

Für die Erstellung von ISOBUS Datenformaten stellt Müller Elektronik (ME) einen kostenlosen SHAPE-ISO-XML Converter zur Verfügung. Diesen ist auf der Webseite von ME herunterzuladen. Nach der Installation sehen Sie ein neues Symbol auf Ihren Desktop, als erstes nach dem Start des Programmes ist eine Freischaltung zu beantragen. Dies erfolgt durch ME in der Regel spätestens am nächsten Arbeitstag.

Nach der Freischaltung starten Sie das Programm, oben klicken Sie auf den den Tab „Convert Prescriptions/Shapefiles to ISOXML“, danach wählen Sie das zu konvertierende Shapefile, das Ausgabeverzeichnis, RX Type hier flüssig, die Target Rate hier „liter“, die Einheit/Units mit Liter/ha, einen Auftragsnamen sowie die Auflösung der Applikationskarte (die hier ursprünglich eingegeben 10m werden auf den nächsten möglichen Wert gerundet).

Mit „Convert“ generieren Sie den ISOBUS-Auftrag, im Verzeichnis „Taskdata“ müssen sich die Dateien „Taskdata.xml“ und „GRD00001.BIN“ befinden. Das Verzeichnis „Taskdata“ mit den beiden Dateien kopieren Sie auf einen USB-Stick, diesen lesen Sie auf Ihrem ISOBUS Terminal ein. Auf vielen Terminals können Sie die Applikationskarte erst sehen, wenn Sie den Auftrag gestartet haben!

Dies ist der Abschluss meiner kleinen Serie über die Nutzung von Satellitendaten, Fragen und Anregungen bitte an die Email-Adresse andreas.schmidt@exagt.de senden.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

exagt@exagt.de oder persönlich:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Unsere Produktneuheiten Vermessung, Terminal im Schlepper/ Wie selbst Satellitendaten nutzen – Teil 6

SAPOS EPS (DGPS) Vermessungssysteme wieder im Angebot

Warum?

Unsere Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass die Exaktheit von SAPOS EPS (DGPS) Systemen für den Zweck der Vermessung für die GIS Antragstellung völlig ausreicht (Lagegenauigkeit 0,3 bis 0,8 m). Die versprochenen Genauigkeiten durch die Nutzung der SAPOS EPS Korrektursignale werden im Gegensatz z.B. zu EGNOS Systemen in der Praxis eingehalten. Die Nachfrage nach Gebrauchtsystemen im letzten Jahr bestärkte uns in unserer Entscheidung.

Was ist neu?

  • Flexibilität in Transport und Anwendung durch teilbares Alugestänge
  • Antenne mit Magnetfuß zur Befestigung am Kfz/Schlepper
  • 3m Verlängerungskabel inklusive

Preise: Neusystem 3.300,- €, Gebrauchtsystem ab 2.500,- € (wenn verfügbar) bestehend aus DGPS-GPS + Windows Tablet-PC + Vermessungssoftware.
Link zu unserem Webshop

SAPOS HEPS (RTK)

Gründe für den Kauf eines RTK-Vermessungssystems

Wenn höchste Genauigkeiten gewünscht (z.B. bei Unstimmigkeiten mit dem Nachbarn) und nicht gleich teure Vermessungsbüros beauftragt werden sollen, kann der Einsatz von RTK Systemen hilfreich sein. Ebenso wichtig und notwendig sind RTK-Systeme für die Einführung eines optimierten Spurleitsystems (dafür sind genaue Feldgrenzen unumgänglich).

Preise: Neusystem 5.950,- €, Gebrauchtsystem ab 4.950,- € (wenn verfügbar) bestehend aus RTK-GPS + Windows Tablet-PC + Vermessungssoftware.
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Zweitnutzung unserer Vermessungssysteme als Terminal im Schlepper

Die Vermessungssaison umfasst nur wenige Wochen im Jahr, den „Rest“ des Jahres bleibt das Vermessungsequipment ungenutzt.
Da unser System modular aufgebaut ist (Windows Tablet, genauem GPS Empfänger, Vermessungssoftware) sind andere Verwendungszwecke möglich.

Aufrüstung 1 – Terminal im Schlepper als Parallelfahrsystem

Bestehend aus Kfz Halterung/Kfz Netzteile für Windows Tablet und GPS Empfänger/Parallelfahrsoftware für Windows.

Preis 950,- €
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Aufrüstung 2 – ISOBUS Terminal

Basis ist Aufrüstung 1 plus ISOBUS UT (VT) Software zur Bedienung der ISOBUS Geräte sowie Anschlusskabel und Adapter.

Preis 1100,- €
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Aufrüstung 3 – ISOBUS Auftragsmanagement (TC)

Basis ist Aufrüstung 2 plus ISOBUS Auftragsmanagement (TC) Software u.a. zur Abarbeitung von Applikationskarten mit ISOBUS Geräten.

Preis 400,- €
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Aufrüstung 4 – Anbindung serieller Geräte an ISOBUS Auftragsmanagement (TC) zur Abarbeitung von Applikationskarten

Basis ist Aufrüstung 3 plus Adaptersoftware zur Ansteuerung von seriellen Geräten aus dem ISOBUS Auftragsmanagement (TC) für Rauch/Bogballe/Amazone u.a. andere Marken inklusive Adapterkabel.

Preis 650,- €
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Satellitendaten selber nutzen – vom NDVI Shape zur Applikationskarte

Im Newsletter vom Juli 2019 habe ich über die Berechnung von Pflanzenindizes aus Sentinel 2 Daten geschrieben. Ergebnis war eine NDVI Shapedatei.

Nachdem der Selektion des Layers „ndvi“ wird mit der Taste F6 die dazugehörige Attributtabelle geöffnet. Hier sieht man die unterschiedlichen NDVI Werte.

Um die Variabilität der Werte zu visualisieren bitte einen Doppelklick auf den Layer „ndvi“. Es öffnet sich der Eigenschaftendialog, hier wähle ich erst einmal links die Symbolisierung. Danach das obere Auswahlfeld von Einzelsymbol auf „Abgestuft“ ändern, als Spalte VALUE auswählen und den Farbverlauf auf „Spectral“ wechseln. Jetzt habe ich die Möglichkeit den Modus auf „Natürliche Unterbrechungen (Jenks)“ zu wählen. Dieser setzt die Klassen (Werte von bis) so, die Unterschiede in den Zahlen am besten dargestellt werden. Mit „Klassifizieren“ starte die Berechnung der Klassen, mit „Anwenden“ wird der Layer entsprechend dargestellt. Schauen Sie sich das Ergebnis an, experimentieren Sie mit der Anzahl der Klassen für eine ansprechende Darstellung.

Wie komme ich von der Darstellung der Unterschiede zu einer Applikationskarte? Dazu muss ich den NDVI Werten Applikationsmengen zuordnen. Wenn ich keinen definierten agronomischen Algorithmus kenne (NDVI Wert x bedeutet Ausbringmenge y) kann ich mich mit Annahmen behelfen. Hier in diesem Beispiel gehe ich davon aus, das ich ein Betriebsmittel ausbringen möchte, das ich abhängig von der Biomasse zwischen 100l und 300l variieren will. Der Klassifizierungsmodus „Natürliche Unterbrechungen (Jenks)“ hat mir geholfen in diesem Fall 5 typische Klassen zu ermitteln die die reale Variabilität auf dem Schlag widerspiegeln. Den Klassen ordne ich jetzt Aufwandsmengen zu, hier wird festgelegt das die Gebiete mit den geringsten NDVI werten 100 l zugeordnet werden, dann stufenweise 150 l, 200 l und maximal 300 l. Die Werte der Klassen entnehme ich den Klassengrenzen aus den Layereigenschaften (s.o.).
Nachdem der Selektion des Layers „ndvi“ wird mit dem Abakus Symbol der Feldrechner gestartet.

Beim ersten Mal bitte ein neues Feld „liter“ anlegen, wenn das Feld erneut berechnet werden soll „Vorhandenes Feld erneuern“ selektieren.
Die im Rechenfeld stehende Formel weist die gewünschten Literwerte zu, die Zahlen kommen wie schon erwähnt aus den Layereigenschaften. Wichtig ist es nicht Kommas, sondern Punkte zu verwenden. Mit „OK“ wird die eigentliche Berechnung gestartet.

Das Ergebnis wird sichtbar wenn für den selektierte Layer „ndvi“ mittel Taste F6 die dazugehörige Attributtabelle geöffnet wird. Hier sieht man die unterschiedlichen Mengen.


Um die Werte im Layer zu visualisieren bitte einen Doppelklick auf den Layer „ndvi“. Es öffnet sich der Eigenschaftendialog, hier wähle ich erst einmal links die Symbolisierung. Danach das obere Auswahlfeld auf „Kategorisiert“ ändern, als Spalte liter auswählen und klassifizieren lassen. Mit „Anwenden“ wird der Layer entsprechend dargestellt.

Wichtig ist es zum Schluss das Ergebnis der Arbeit zu sichern, dazu schalte ich den Bearbeitungsmodus des Layer aus (Klick auf den Schreibstift) und bestätige das ich die Werte speichern möchte.

Im nächsten Newsletter zeige ich, wie die erzeugten Daten auf ein Schlepperterminal übertragen werden können.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

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Schlag der DüV ein Schnippchen, N-Düngung im Raps, angepasst und differenziert / Wie selbst Satellitendaten nutzen – Teil 5

Aktuelles vom Pflanzenbauberater Arnim Grabo

Trotz der aktuellen Probleme beim Anbau von Winterraps wird und sollte dieser weiterhin in der Fruchtfolge und im Betriebsspiegel eine Rolle spielen. Ein kritischer Punkt bei der Rapsproduktion bleibt mit Blick auf die DüV, samt den „roten Gebieten“, die angepasste N-Versorgung der Bestände. Hier liegen, wie wir aus viele Versuchen und der eigenen Erfahrung sicher wissen einige Reserven brach. Denken wir an den weiteren Schritt, die N-Düngung in der Teilfläche anzupassen, also in Kombination angepasst und differenziert vorzugehen, werden aus einigen viele!

Ein wesentlicher Weg, um diese Reserven zu heben, ist das Messen und Berücksichtigen der N-Aufnahme im Herbst. Das Mittel der Wahl ist hierbei das Schneiden der Biomasse von einem m² (Faustzahl: 1 kg FM/m² = 50 kg N-Aufnahme/ha) im Herbst. Damit ist dann bekannt, wie viel kg N/ha der Bestand, zumindest an dieser Stelle, aufgenommen hat. Ist der Ort repräsentativ, kann man jedes kg N, welches über 50 kg liegt, im Frühjahr anrechnen und einsparen (Faustzahl: kg N/ha Herbst > 50 kg N/ha* 0,7 = Einzusparende kg N/ha Frühjahr). Besser ist es aber, die durch den Schnitt ermittelte Punktinformation in eine Flächeninformation zu übersetzen. Dafür nutzt man Pflanzensensoren, die die Verteilung der Biomasse im Schlag ermitteln und so eine N-Aufnahmekarte Herbst erstellen. Diese als Grundlage für die Frühjahresdüngung (egal ob in 1 oder mehreren Gaben) zu nutzen, klappt und führt, so meine langjährige Erfahrung, in den meisten Fällen zu N-Einsparungen von 15-25 kg/ha.

Aus einer Satellitenaufnahme und Referenzmessungen am Boden berechnete N-Aufnahmekarte als Basis für eine DüV konforme Düngung

Die Pflanzensensoren kann man tragen, sie können auf dem Traktor mitfahren, mit der Drohne fliegen oder auf Satelliten (Sentinel 2) den Erdball umrunden. Hier gibt es gerade bei den Satelliten entscheidende Verbesserungen in der Auflösung, der Qualität der Indizes und der Verfügbarkeit.

Seit 3 Jahren bieten wir und das mit guten Gewissen und noch besserem Erfolg, die satellitengestützte N-Streukartenerstellung für Winterrapsflächen an. Unser Angebot ist , dieses betriebs- und schlagspezifisch, nach Abstimmung mit dem Pflanzenbauer, für jede Streutechnik mit Terminal (welche differenziert arbeitet) umzusetzen.

Nach Bereitstellung der Rapsflächen als Shape oder KML übernehmen wir die Auswahl geeigneter Satellitenszenen (Bilder), die Biomasseschnitte, die N-Aufnahmeberechnung und mit dem Pflanzenbauer abgestimmt die N-Streukartenerstellung für die Frühjahrsdüngung. Die Karten liefern wir dann im jeweils nötigen Datenformat und helfen vor Ort mit, wenn es hakt.

Bisher konnten wir allein über die N-Einsparungen (andere Effekte wie einheitlichere Bestände, gleichmäßigere Abreife nicht berücksichtigt) die Kosten von 8-12 €/ha (je nach Flächenumfang/Schlagstruktur) immer locker decken. Diesen Service möchten wir im Herbst 2019 wieder anbieten.

Wenn sie Raps anbauen, wenden Sie sich an uns, düngen sie ihn angepasst und differenziert, wir freuen uns auf Ihre Anforderungen, pflanzenbaulich wie digital.

Satellitendaten selber nutzen – spektrale Indizes wie den NDVI berechnen von Andreas Schmidt

Im Newsletter vom Juni 2019 habe ich über das Aussuchen und herunterladen von Sentinel 2 Daten geschrieben. Heute beschreibe ich wie Pflanzenindizes aus diesen Daten berechnet werden können.

Die Grundlage für die Nutzung von Satellitendaten im Pflanzenbau sind die aus den Satellitenbildern berechneten spektralen Indizes.

Am bekanntesten ist der sogenannte NDVI (normierter differenzierter Vegetationsindex). Dieser ist abhängig von der grünen Blattmasse des aufgenommenen Bestandes. Rückschlüsse auf die photosynthetische Aktivität sind leider nur bedingt möglich da nicht zwischen Flächen mit einer größeren Anzahl weniger vitalen Pflanzen oder einer kleineren Anzahl vitaler Pflanzen unterscheiden kann.

Ein anderer Index ist der sogenannte REIP (red edge inflection point → Hauptwendepunkt). Dieser korreliert (bei geschlossenen Beständen) zuverlässig mit der N-Aufnahme der Pflanzen.

Bei der Nutzung der Indizes ist zu beachten, dass sie immer Relativwerte angeben, mehr oder weniger Biomasse oder N-Aufnahme. Wenn auf konkrete Werte am Boden geschlossen werden soll, sind dort Referenzmessungen (Biomasseschnitte, N-Aufnahmewerte) nötig. Und einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad gibt es, die Beziehungen zwischen den Zahlen der spektralen Indizes und den Werten der Referenzmessungen sind nicht linear.

Trotzdem ist es hilfreich Bilder mit spektralen Indizes und deren Veränderungen über die Zeit zu verfolgen.

Bei Gebieten in Jahren mit ausgeprägter Trockenheit wie 2018 sind die Unterschiede in den Böden in den NDVI-Bildern der Bestände deutlich sichtbar. Diese Information lässt sich nutzen um unterschiedliche Areale mit ähnlichen Bodeneigenschaften auf einem Schlag festzulegen. Diese Gebiete können als Bodenprobenzonen genutzt werden und die Grundlage für eine differenzierte Grunddüngung sein. Eine Anwendung als Basis für teilflächenspezifische Saatkarten sind denkbar.

Die praktische Berechnung des NDVI aus den Sentinelaufnahmen.

Eine Möglichkeit der Berechnung des NDVI ist die Nutzung des Rasterrechners in QGIS Raster → Rasterrechner. Die Formel lautet (Kanal_8a – Kanal_4) / (Kanal_8a + Kanal_4). Die konkreten Kanäle der geladenen Szene erkennt man an den Endungen wie B8A@1 für den Kanal 8a und B04@1 für den Kanal 4.

Als Ergebnis wird eine GeoTIFF berechnet und dem Projekt hinzugefügt. Das berechnete Bild wird jetzt für das gewünschte Feld ausgeschnitten und danach in ein Vektorformat (hier Shape) umgewandelt. Zuerst wird der Layer mit den Antragsflächen nach oben geschoben oder ndvi nach unten gezogen um diese Flächen wieder sichtbar zu machen.

Die gewünschte Fläche wird ausgewählt, vorher bitte den entsprechenden Layer aktivieren (anklicken).

Mit der Lupe mit dem gelben Hintergrund wird die Fläche herangezoomt.

Jetzt schneide ich die gewählte Fläche aus dem großen NDVI-Bild aus. Verarbeitung → Werkzeugkiste GDAL → Raster auf Layermaske zuschneiden. WICHTIG: Unbedingt „Nur gewählte Objekte“ auswählen, wenn diese Option ausgegraut ist, wurde vorher keine Fläche ausgewählt. Dann abbrechen und den gewünschten Schlag selektieren.

Der enstehende temporäre Layer „Abgeschnitten(Maske)“ ist dann in eine Vektordatei umzuwandeln. Dies erfolgt indem man den Layer selektiert und danach im Werkzeugkasten die Funktion SAGA → Vector <> raster → Vectorising grid classes aufruft.

Der erzeugte temporäre Layer „Vectorized“ sollte dann gesichert werden. Rechte Maustaste auf dem selektierten Layer → Exportieren → Objekt speichern als


Hier bitte das KBS auf WGS 84 ändern und einen Speicherort und einen Dateinamen wählen, ich nutze den Namen „ndvi“. Somit haben wir für einen Schlag und einen Zeitpunkt eine flächige Karte mit den berechneten NDVI Werten.

Im nächsten Newsletter zeige ich, wie die NDVI Shapedatei weiter genutzt werden kann.

Fragen Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Aufgaben! Unsere Spezialität sind betriebsspezifische Lösungen, wir schätzen Sie und Ihre Herausforderungen =;-).

Unsere Kontaktdaten sind:

exagt@exagt.de oder persönlich:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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