Der EXAgT Webshop ist gestartet

Um Ideen und Planungen aus der präzisen Agronomie konkret auf dem Feld umzusetzen bedarf es Hard- und Software. Dies sind neben einer Büro- Softwarelösung zur Auftragsplanung und Dokumentation ein Universalterminal „als verlängerten Arm“ für die Abarbeitung auf dem Feld.

Wir bieten Ihnen EXAgT Terminal Komplettpakete, die alle aus unserer Sicht notwendigen Komponenten bündeln. Weiterhin ist im Paket eine PC Auftragsverwaltungssoftware (GIS Auftrag) dabei. Egal ob die Aufträge im Büro mit GIS Auftrag oder auf dem Terminal erstellt wurden, die abgearbeiteten Aufträge lassen sich im Büro ausdrucken und archivieren.

Die PC Auftragsverwaltungssoftware (GIS Auftrag) arbeitet auch mit im Betrieb schon vorhandenen ISOBUS Terminals zusammen, lassen Sie sich von uns dazu beraten.

Mit einem für Sie kostenlosem Webinar erklären wir Ihnen die Bedienung der gelieferten Hard- und Software. Für den Aufbau der Technik vermitteln wir Ihnen bei Bedarf geschulte Techniker.

Bitte besuchen Sie unseren Webshop „exagt-shop.de„.

Bei Fragen können Sie mich ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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Vorteile der differenzierten Saat nutzen

Eine überwiegend gute bis sehr gute Ernte, zum Teil Rekordernte, ist eingebracht und die neue Aussaat steht an. Neben den Entscheidungen zur Fruchtfolge und den Sorten ist es auch interessant, über eine differenzierte Saat nachzudenken. Die Saattechnik hat sich entwickelt, GPS-Systeme sind in vielen Betrieben im Einsatz und so sind viele Betriebe in der Lage geplante Saatmengenkarten auf dem Feld umzusetzen. Bleiben nur noch die zwei Fragen: Ist so etwas nötig und wie komme ich zu einer sinnvollen Saatmengenkarte?

Wer sich ein wenig mit präziser Agronomie beschäftigt wird auf vielen Ebenen erhebliche Unterschiede auf seinen Feldern finden. Ich denke da besonders an das Relief, die Bodenqualität, das Wasserangebot aber auch an die unterschiedliche Biomasseentwicklung innerhalb des Feldes und nicht zuletzt die häufig sehr „bunten“ Ertragskarten, welche die Summe der Wachstumsfaktoren mit dem Ergebnis sehr hoher Ertragsunterschiede auf ein und demselben Feld abbilden.

Neben einer angepassten Düngung kann die differenzierte und angepasste Saat mit dazu beitragen, das Ertragspotenzial besser auszuschöpfen, einheitlicher Bestände, die sich leichter „führen“ lassen zu etablieren, die homogener im Bestandsaufbau sind, gleichmäßiger ab reifen und sich so auch besser Dreschen lassen.

Einige Kollegen nutzen die Möglichkeiten der Technik bereits und haben entsprechende Erfahrungen gesammelt, auch etliche Versuche wurden dazu schon angelegt und ausgewertet. Leider ist eine verlässliche Berechnung der Saatmengen nach den jeweils unterschiedlichen potenziellen und auch aktuellen Bedingungen heute und auch sicher in Zukunft kein triviales Problem. Es kann leider nicht nach „allgemeinen Grundregeln“ auf Knopfdruck eine Saatmengenkarte erstellt werden, die zu positiven Effekten führt und als sinnvoll zu erachten ist. In der folgenden Tabelle Saatmengenzuordnung habe ich die mir als wichtig erscheinenden Faktoren aufgelistet und deren Einfluss auf die Saatmenge dargestellt. Auch die Strohauflage bei der Mulchsaat, abgeleitet von der Ertragskarte (hoher Ertrag ist in der Regel mit hohem Strohanfall verbunden) kann eine Rolle spielen. Nicht zu vergessen, die Möglichkeit bei der Saat, die Menge welche während des Drillens von „Hand“ angepasst wird, aufzuzeichnen und in folgenden Jahren als Grundlage für die weiteren Saatplanungen zu nutzen.

Tabelle Saatmengenzuordnung

Saatkarten können mit Hilfe von unterschiedlichen Terminals ausgebracht werden. Je nach Terminaltyp ist eine Anpassung der Mengen aus den vorliegenden Karten auf die aktuellen Gegebenheiten (Saatbettqualität, Feuchte, Zeitpunkt usw.) noch auf dem Schlag möglich.

Wie kommt man nun zu einer Saatmengenkarte? Der einfachste Weg ist, man setzt sich hin und zeichnet die Zonen der unterschiedlichen Mengen in die einzelnen Felder ein und setzt dies dann in eine Faktorkarte um. Hierbei spielt natürlich die Betriebsleitererfahrung die wesentliche Rolle. Zur weiteren Qualifizierung hat sich die Nutzung von Boden- und Reliefkarten (Bodenscanner, Hofbodenkarte u. ä.) bewährt, kann man mit diesen Daten dann auch Vorschläge nach obigen Ansätzen berechnen. Interessant erschein mir auch der Bodenfeuchteindex, welcher aus dem Relief errechnet wird (vom Berg läuft das Wasser ab, in der Senke sammelt es sich), hat er doch Einfluss auf Auflaufrate und Bestockung. Auch die anderen Faktoren könne natürlich genutzt werden.

Grundlagen_Planung_Saatmengen

Die bei der ersten Planung unterstellten Zusammenhänge sollten aber überprüft werden. Dazu eignen sich hervorragend produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG). In Streifen oder Raster, die über ein Feld gelegt werden, können die unterschiedlichen Varianten gedrillt und anhand der Ertragskartierung ausgewertet und verglichen werden (nebenstehendes Bild). So kann man sich für seinen Betrieb der optimalen Saatstrategie nähern. Einen allgemeinen „optimalen“ Saatkartenansatz gibt es leider nicht, hier muss man sich ran tasten und eigenen Erfahrungen sammeln.

Wir unterstützen Sie gern bei der weiteren Verbesserung Ihrer präzisen Agronomie, zu der mit Sicherheit auch die differenzierte und angepasste Saat gehört bzw. gehören wird.

Wir planen mit Ihnen zusammen die Saatkarten und helfen bei der digitalen und technischen Umsetzung der Saatkarten vom Auftrag über das Terminal im Traktor bis hin zur Drillmaschine auf dem Acker und den richtigen Saatmengen im Boden.

Wir bieten Hilfe bei der Planung, Anlage und qualifizierten Auswertung von produktionsintegrierten Großparzellenversuche (PiG) zur Optimierung der Saatmengen aber natürlich auch für andere Versuchsfragen (Sorten, Pflanzenschutz, Düngung, Technologien usw.).

Mit der neuen Saat werden die Grundlagen für die nächste gute Ernte gelegt und vielleicht ist es ja an der Zeit, über angepasste und differenzierte Saatmengen nachzudenken und sich das Thema mit Versuchen und auf Testschlägen zu erschließen.

Wenn Sie an an der differenzierten Saat oder auch an unseren anderen Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie mich ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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Bunte ISOBUS Welt – Beratung und Hilfe durch EXAgT

Spätestens zur Agritechnica 2011 war es klar, der ISOBUS-Standard hat sich in der Gerätewelt einen festen Platz gesichert. Die Vorteile liegen auf der Hand: nur noch ein Terminal für alle ISOBUS-Geräte, egal von welchem Hersteller, ein einheitliches Auftragsformat, eine Teilbreitenschaltung für alle Geräte. Aber wie so oft liegt manchmal „der Teufel im Detail“. Mein Wissen und die Erfahrung aus einigen Praxisjahren in der bunten ISOBUS-Welt inklusive Kontakten zu vielen ISOBUS-Entwicklern möchte ich hiermit interessierten Kunden zur Verfügung stellen:

  • Beratung und Hilfe bei der Einführung und den Betrieb von ISOBUS-Lösungen.
  • Analyse und Hilfe bei technischen Problemen im Kontakt mit den jeweiligen Herstellerfirmen.
  • Beratung und Hilfe beim Auftragsmanagement (Datenfluss Büro – Terminal – Büro), Analyse von nicht lesbaren Aufträgen etc.
  • Integration von Applikationskarten in Aufträge, Zurücklesen der Karten aus den abgearbeiteten Aufträgen mit den tatsächlich ausgebrachten Mengen.

Wenn Sie an unseren Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie mich ab sofort ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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A. Grabo und A. Schmidt starten mit EXAgT

Am 01.09. starten wir (Arnim Grabo und Andreas Schmidt) offiziell mit EXAgT – Das Büro für präzise Agronomie. Unser Büro in Zschochau am Rande der Lommatzscher Pflege haben wir bezogen, alle Leitungen sind verlegt, Internet und Telefon liegen an, unsere Homepage (www.exagt.de) ist online.

EXAgT – Das Büro für präzise Agronomie bietet Ihnen als unabhängige Ingenieursgesellschaft Dienstleistungen und Beratung auf folgenden konkreten Gebieten des modernen Acker- und Pflanzenbau an:

  • EXAgT PiG – Produktionsintegrierte Großparzellenversuche
    https://www.exagt.de/PiG.html
  • EXAgT SLS  – Planung, Optimierung und Einführung eines SpurLeitSystems für den gesamten Betrieb
  • EXAgT ISOBUS – Beratung und Hilfe bei der Einführung von ISOBUS Lösungen , herstellerunabhängige Analyse und Hilfe bei technischen Problemen

Wenn Sie an unseren Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie uns ab sofort ansprechen (telefonisch A. Grabo wieder ab dem 07.07.), unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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PiG macht Streifenversuche exakt

Fragestellungen wie: „Bringt die neue Sorte wirklich die versprochenen Leistungen auf meinen Flächen?“, „Welche Düngungs-/Pflanzenschutz-/Aussaat-/Bodenbearbeitungsvariante bringt was für Effekte in meinem Betrieb?“ interessieren Praktiker sehr. Aber auch Züchter, die Dünger- und Pflanzenschutzindustrie, die Landtechnik und natürlich die Akteure der Agrarforschung haben Fragen und sind an richtigen Antworten interessiert.

Das klassisches Verfahren, um solche Fragen zu beantworten, ist der bewährte Exaktversuch. Da dieser aber sehr aufwendig ist und den normalen Produktionsprozess stört, greift man daher in der Praxis oft auf Streifenversuche zurück. Hierbei werden auf einem Feld in nebeneinander gelegten großen Streifen Varianten miteinander verglichen. Wenn man allerdings die Meinung der Spezialisten aus dem Versuchswesen zu solchen Versuchsanlagen und deren Ergebnissen einholt bekommt man sehr negative Aussagen zu hören und das zu recht! Ohne mehrfache Wiederholung und Randomisierung ist die Aussagekraft von diesen Streifenversuchen sehr gering.

Mit PiG (Produktionsintegrierte Großparzellenversuche) lassen sich mit praxisüblicher Großtechnik innerhalb des normalen Produktionsprozesses wissenschaftlich abgesichert Großparzellenversuche (u.a. auch Streifenversuche) anlegen und auswerten. PiG wird erst möglich durch die konsequente Nutzung moderner Technologien wie DGPS, Sensoren, Ertragskartierung, Störgrößenerfassung und exakter geostatistischer Auswertungsverfahren. PiG folgt den Empfehlungen Leitfadens OFE (On Farm Experimente) nach Wiederholungen und Randomisierung. Dieser wurde von der AG Landwirtschaftliches Versuchswesen der Biometrischen Gesellschaft herausgegeben (https://www.biometrische-gesellschaft.de/fileadmin/AG_Daten/Landwirtschaft/PDFs/Leitfaden_OFE-Band_2012.pdf) .

EXAgT das Büro für präzise Agronomie bietet von der Versuchsplanung bis zur statistischen Auswertung der Ergebnisse ein PiG Komplettpaket an.

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