Agrar IT und die Cloud, wie sehen wir das?

Im privaten Bereich ist es Standard, egal ob Sie bei Google, T-Online, Samsung, Apple, Microsoft, Facebook, Twitter, O2 und und und sind, alle versuchen Sie auf eine mehr oder weniger sanfte Art in ihre jeweilige Cloud zu führen. Heutzutage leben Computerzeitschriften davon, Ihnen zu zeigen, wie man diese Bindung wieder los wird. Aber glauben Sie mir, am einfachsten, schönsten und bequemsten ist es im herstellereigenen, natürlich exklusiven und bombensicheren „Cloudkäfig“.

Heißt das aber auch, dass man im geschäftlichen Bereich seine Daten einer Cloudlösung anvertrauen sollte?

Was ist überhaupt eine Cloud? Ganz einfach erklärt, es ist ein Rechner samt Speichermedium in irgendeinem Rechenzentrum, mit dem sie sich via Internet verbinden bzw. verbunden werden.

Und hier lauert das erste Problem. Sie melden sich via Nutzername/Passwort in der Cloud an und können ohne Einschränkungen loslegen. Und wenn der Nutzername/Passwort in falsche Hände gerät? Einige prominente iPhone-Nutzer mussten das Ende 2014 erleben, als ihre automatisch vom iPhone in der iCloud gesicherten privaten Bilder in solche falschen Hände gerieten. Die Hacker hatten mittels Software automatisiert zahllose Passwörter ausprobiert, ein Programmierfehler eines Apple-Programmierers machte es möglich. Nicht umsonst ist beim Internetbanking eine Überweisung nur nach der Anmeldung mit Nutzername/Passwort NICHT möglich.

Und hier kommt die zweite Sorge. Im Rechenzentrum sind ihre Daten prinzipiell lesbar gespeichert. Hier kann man auf Ihre Daten zugreifen, ein berechtigter Mitarbeiter des Anbieters kann es (zum Support oder warum auch immer) oder auch ein Mitarbeiter, der sich das Zugriffsrecht beschafft hat kann es oder vielleicht eine Person mit oder ohne Durchsuchungsbefehl kann es oder, oder, oder. Und das meistens ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, Sie werden diesen Missbrauch jedenfalls nicht bemerken!

Wenn Sie also Cloudlösungen nutzen, reden Sie mit Ihrem Anbieter über den Schutz Ihrer Daten und Themen wie:

  • eine Autorisierung mittels Nutzername/Passwort ist angreifbar, sicherere Verfahren sind in der IT verfügbar (siehe Internetbanking). Wie will Ihr Anbieter reagieren?
  • was passiert im Schadensfall (Information über fremde Zugriffe, Entschädigung).
  • überlegen Sie ob Sie einem Anbieter soweit vertrauen das Sie „alle Eier in einen Korb legen“!

Welche Alternativen gibt es, wenn es um Ihre digitale Daten geht bei Antrag, Schlagkarte, Dokumentation, Flächen- und Pacht, Arbeitsnachweis und Co?

  • Betriebslokale Lösungen für Software, Daten, Rechner, Speicher und Synchronisation.
  • Nutzung eines Hof-WLAN, verschlüsselt und sicher.
  • Nutzung von öffentlichen Netzen (GSM, Internet usw.) allein zur Datenübertragung von Rohdaten.
  • Nutzung der Cloud als Sicherungssystem (Backup) , aber nur voll verschlüsselt (nicht die Verschlüsselungsfunktion des Cloud- Anbieters nutzen!).

Bei Fragen rund um dieses Thema können Sie mich natürlich auch direkt ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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ISOBUS hält weiter Einzug in den betrieblichen Alltag

ISOBUS ist in der Praxis angekommen und wird immer mehr die universelle Schnittstelle zwischen Schlepper und Gerät, ob Spritze, Streuer, Drille, Grubber oder Güllefass.
Egal welches Gerät, alle lassen sich über ein und dasselbe ISOBUS – Terminal im Traktor/Selbstfahrer bedienen.
Inzwischen ist das Konzept technisch ausgereift und funktional. Die Tendenz geht hin zu zwei Terminals in der Kabine, eines für den Schlepper und Autopilot und das andere als ISOBUS- Terminal für die Steuerung der Geräte und Maschinen.
Aber hier hört es nicht auf, die zweite Schnittstelle ist die zwischen dem Pflanzenbauverantwortlichen/Agronom und jenen Kollegen, die seine Aufgaben und Ideen auf dem Feld umsetzen.
Hier bietet die im ISOBUS- Standard enthaltene Auftragsverwaltung interessante Möglichkeiten. So können vom Agronom auch elektronische Aufträge erzeugt werden, die auf dem Feld dann „einfach“ umgesetzt werden. Nicht nur die klassischen Aufträge: „Wer macht was, wann, wo, wie und warum?“ lassen sich in diesen Aufträgen übergeben, auch GPS-Koordinaten, Feldgrenzen, Leitspuren für Autopilot, Applikationsmengen, egal ob konstant oder variabel, Sperrflächen (z.B. Abstandsauflagen, Greening- Areale) sind hier mit vorgesehen.
Dazu kommt, das alle relevanten Daten bei der Abarbeitung in Kopplung mit der Position aufgezeichnet werden und zur Nachweisführung und Dokumentation weiter genutzt werden können.
Erste Systeme erzeugen bereits automatisch feldbezogene Buchungsvorlagen für Schlagkarte, Buchhaltung und Abrechnung.
Oft ist es nicht die Umfassende und alles erschlagende Lösung, die zum Erfolg führt, auch will man nicht immer alle seine Daten in irgendeiner „Cloud“ (Wolke, Schatten, Schwaden) abgelegt wissen.
Mit einer abgesetzten ISOBUS Auftragsverwaltung für Büro und Terminal kann einfach und unkompliziert gearbeitet werden. Mit dem Softwarewerkzeug „GIS-Auftrag“ ist man in der Lage ganz einfach Aufträge anzulegen und zurückzuschreiben. Dabei gibt es mehrere Wege, vom einfachen USB-Stick über ein „Hof W-LAN“ bis hin zur automatischen Datenübertragung via GSM-Netze.Durch die Einfachheit der Lösung „GIS-Auftrag“ ist es leicht einzusteigen und mit der elektronischen Auftragsverwaltung in Ihrem Unternehmen zu starten bzw. diese zu verbessern.

In unseren EXAgT Terminallösungen ist die Software „GIS Auftrag“ standardmäßig enthalten, sie kann aber auch separat erworben werden.Dazu besuchen Sie bitte unseren Webshop “exagt-shop.de“.

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Über die Einführung von Technologien der präzisen Agronomie

Die erfolgreiche Einführung von Technologien der präzisen Agronomie ist eher ein Langlauf als ein Sprint. Sie erschöpft sich nicht im einmaligen Kauf von entsprechenden Produkten, sondern ist ein Weg, ein Pfad, ein Prozess, der kontinuierlichen Investitionen bei der Aus-/Umrüstung und Erneuerung von Schleppern und Geräten aber auch in die agronomische Informationsbeschaffung über einen längeren Zeitraum erfordert!!!

Neben den technischen Voraussetzungen für die Variable Raten Technologie (VRT) erfordert die präzise Agronomie auch das Auseinandersetzen mit den agronomischen Grundlagen und Zusammenhängen, bunte Karten sind schön, aber die Umsetzung der Agronomie muss acker- und pflanzenbaulich fundiert erfolgen, um am Ende die erhofften positiven Effekte zu erzielen.

Als Beispiel hier Technologien der präzisen Landwirtschaft und ihre Abhängigkeiten:

    • VRT für Düngung/Pflanzenschutz/Saat (Streuer/Spritze/Drille, Terminal, Sensorik, agronomische Planung, Streu/Spritz/Saat-Kartenerstellung, Auftragssoftware, Schlagkartei)
    • Spurleitsystem (RTK, Autopilot, Terminal, Synchronisation, Spur- und Schlagoptimierung/Planung)
    • Dokumentation der Feldarbeiten (Terminal/Logger, Synchronisation, Datenaufbereitung, Dokumentationssoftware/Schlagkartei)

Wir als EXAgT helfen Ihnen bei der mittel- bis langfristigen Planung der Investitionen und begleiten die Einführung technisch wie agronomisch auch über mehrere Jahre hinweg. Natürlich berücksichtigen wir Betriebsspezifika wie Ihre Investitionsplanung, langjährige Beziehung zu Händlern/Lieferanten und integrieren so weit wie möglich die bereits vorhandene Technik und die verfügbaren Daten und Informationen.

Bei Fragen rund um dieses Thema sprechen Sie uns an, unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

andreas.schmidt@exagt.de
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P.S. Ihnen allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015!

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Die Fähigkeiten moderner ISOBUS- Geräteterminals zur Dokumentation nutzen

Moderne ISOBUS- Terminals haben oft eine Dokumentationssoftware bereits an Bord. Sammelbegriff dafür ist der ISOBUS Taskcontroller (TC), dieser wird herstellerabhängig Auftragsbearbeitung/VarioDoc pro/CCI Control oder ähnlich bezeichnet. Diese TCs verstehen einheitlich mit ISOXML das ISOBUS Standardauftragsformat.

Mit dem TC ist eine Auftragsbe- und -abarbeitung inklusive der Aufzeichnung von Daten der angeschlossenen ISOBUS Geräte im Terminal integriert (Flächen/Zeiten/ausgebrachte Mengen, mit GPS auch mit Ortsinformationen).
Aber auch für Nicht-ISOBUS Technik lässt sich die Auftragsbearbeitung nutzen. Der einfachste Weg ist die Umrüstung ihres Gerätes mit serieller Ansteuerung zu einem ISOBUS Gerät, diese Option ist für viele Geräte verfügbar. Für den „Rest“ gibt es Übersetzer entweder mit Terminalsoftware oder Adaptern.

Für Geräte ohne Steuerelektronik ist die Datenaufzeichnung via Traktor Jobrechner und Arbeitsstellungssensor möglich.

Zur vollständigen Dokumentation notwendig ist das Gegenstück zur Terminalsoftware, ein Auftragsmanagementtool für den Büro- PC. Ein Beispiel dafür ist die Software GIS Auftrag, mit ihr können u.a. ISOBUS Aufträge erstellt werden. Hilfreich ist dabei der Zugriff auf aktuelle PSM, Düngemittel und Sortenkataloge. Eine Stammdatenverwaltung für Kunden sowie der eingesetzten Technik erleichtern die Dateneingabe. Für Precision Farming Aufträge ist bei Bedarf auch jeweils eine Applikationskarte (z. B. N, P, K, Saat) in den ISOBUS- Auftrag integrierbar.

Die Software liest abgearbeitete Aufträge  wieder zurück (egal wie und wo diese ursprünglich erstellt wurden). Die Auftragsdaten sowie die Daten, die vom Gerät erfasst wurden, werden zusammengefasst und können zu Dokumentationszwecken ausgedruckt werden.

GISAuftragTC

In unseren EXAgT Terminallösungen ist die Software GIS Auftrag standardmäßig enthalten, sie kann aber auch separat erworben werden.Dazu besuchen Sie bitte unseren Webshop „exagt-shop.de„.

Bei Fragen rund um dieses Thema können Sie mich natürlich auch direkt ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

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PiG – Versuchspraxis 2014 im Bereich Bodenbearbeitung

Welche Bodenbearbeitungsvariante bringt welche Effekte für die Etablierung einer Zwischenfrucht? Diese Fragestellung sollte im Rahmen eines Praxisversuchs beantwortet werden. Dazu wurden in zwei Versuchen vier bzw. fünf Bodenbearbeitungsvarianten miteinander verglichen. Die Varianten wurden in Streifen nebeneinander mit vier bzw. fünf Wiederholungen angelegt. Die Effizienz der Bodenbearbeitungsvarianten konnte durch die Erfassung folgender Parameter bestimmt werden:

  • Strohbedeckungsgrad nach der Bodenbearbeitung
    photographische Erfassung des Bodens, halbautomatische Auswertung
    BoniturspurStrohbedeckung_komplett
  • Pflanzenbedeckungsgrad Zwischenfrucht
    photographische Erfassung des Bodens, automatische AuswertungPflanzenbedeckungsgrad_komplett
  • Biomasse der Zwischenfrucht
    Mit dem YARA N-Sensor wurde flächendeckend die Biomasse gescannt.
    Biomasse

Die statistischen Auswertungen der gemessenen Werte ergaben signifikante Unterschiede zwischen den untersuchten Bodenbearbeitungsvarianten und erlauben somit eine Bewertung der einzelnen Varianten.

Was sind „Produktionsintegrierte Großparzellenversuche“ (PiG)

Mit PiG lassen sich mit praxisüblicher Großtechnik innerhalb des normalen Produktionsprozesses wissenschaftlich abgesichert Großparzellenversuche (wie z.B. Streifen- oder Rasterversuche) anlegen und auswerten. PiG wird erst möglich durch die konsequente Nutzung moderner Technologien wie DGPS, Sensoren, Ertragskartierung, Störgrößenerfassung und exakter geostatistischer Auswertungsverfahren. PiG folgt den Empfehlungen die von der AG Landwirtschaftliches Versuchswesen der Biometrischen Gesellschaft herausgegeben wurden (Leitfaden OFE).

EXAgT das Büro für präzise Agronomie bietet von der Versuchsplanung und Anlage über die Betreuung bis zur statistischen Auswertung der Ergebnisse ein PiG Komplettpaket an.

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Der EXAgT Webshop ist gestartet

Um Ideen und Planungen aus der präzisen Agronomie konkret auf dem Feld umzusetzen bedarf es Hard- und Software. Dies sind neben einer Büro- Softwarelösung zur Auftragsplanung und Dokumentation ein Universalterminal „als verlängerten Arm“ für die Abarbeitung auf dem Feld.

Wir bieten Ihnen EXAgT Terminal Komplettpakete, die alle aus unserer Sicht notwendigen Komponenten bündeln. Weiterhin ist im Paket eine PC Auftragsverwaltungssoftware (GIS Auftrag) dabei. Egal ob die Aufträge im Büro mit GIS Auftrag oder auf dem Terminal erstellt wurden, die abgearbeiteten Aufträge lassen sich im Büro ausdrucken und archivieren.

Die PC Auftragsverwaltungssoftware (GIS Auftrag) arbeitet auch mit im Betrieb schon vorhandenen ISOBUS Terminals zusammen, lassen Sie sich von uns dazu beraten.

Mit einem für Sie kostenlosem Webinar erklären wir Ihnen die Bedienung der gelieferten Hard- und Software. Für den Aufbau der Technik vermitteln wir Ihnen bei Bedarf geschulte Techniker.

Bitte besuchen Sie unseren Webshop „exagt-shop.de„.

Bei Fragen können Sie mich ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

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Vorteile der differenzierten Saat nutzen

Eine überwiegend gute bis sehr gute Ernte, zum Teil Rekordernte, ist eingebracht und die neue Aussaat steht an. Neben den Entscheidungen zur Fruchtfolge und den Sorten ist es auch interessant, über eine differenzierte Saat nachzudenken. Die Saattechnik hat sich entwickelt, GPS-Systeme sind in vielen Betrieben im Einsatz und so sind viele Betriebe in der Lage geplante Saatmengenkarten auf dem Feld umzusetzen. Bleiben nur noch die zwei Fragen: Ist so etwas nötig und wie komme ich zu einer sinnvollen Saatmengenkarte?

Wer sich ein wenig mit präziser Agronomie beschäftigt wird auf vielen Ebenen erhebliche Unterschiede auf seinen Feldern finden. Ich denke da besonders an das Relief, die Bodenqualität, das Wasserangebot aber auch an die unterschiedliche Biomasseentwicklung innerhalb des Feldes und nicht zuletzt die häufig sehr „bunten“ Ertragskarten, welche die Summe der Wachstumsfaktoren mit dem Ergebnis sehr hoher Ertragsunterschiede auf ein und demselben Feld abbilden.

Neben einer angepassten Düngung kann die differenzierte und angepasste Saat mit dazu beitragen, das Ertragspotenzial besser auszuschöpfen, einheitlicher Bestände, die sich leichter „führen“ lassen zu etablieren, die homogener im Bestandsaufbau sind, gleichmäßiger ab reifen und sich so auch besser Dreschen lassen.

Einige Kollegen nutzen die Möglichkeiten der Technik bereits und haben entsprechende Erfahrungen gesammelt, auch etliche Versuche wurden dazu schon angelegt und ausgewertet. Leider ist eine verlässliche Berechnung der Saatmengen nach den jeweils unterschiedlichen potenziellen und auch aktuellen Bedingungen heute und auch sicher in Zukunft kein triviales Problem. Es kann leider nicht nach „allgemeinen Grundregeln“ auf Knopfdruck eine Saatmengenkarte erstellt werden, die zu positiven Effekten führt und als sinnvoll zu erachten ist. In der folgenden Tabelle Saatmengenzuordnung habe ich die mir als wichtig erscheinenden Faktoren aufgelistet und deren Einfluss auf die Saatmenge dargestellt. Auch die Strohauflage bei der Mulchsaat, abgeleitet von der Ertragskarte (hoher Ertrag ist in der Regel mit hohem Strohanfall verbunden) kann eine Rolle spielen. Nicht zu vergessen, die Möglichkeit bei der Saat, die Menge welche während des Drillens von „Hand“ angepasst wird, aufzuzeichnen und in folgenden Jahren als Grundlage für die weiteren Saatplanungen zu nutzen.

Tabelle Saatmengenzuordnung

Saatkarten können mit Hilfe von unterschiedlichen Terminals ausgebracht werden. Je nach Terminaltyp ist eine Anpassung der Mengen aus den vorliegenden Karten auf die aktuellen Gegebenheiten (Saatbettqualität, Feuchte, Zeitpunkt usw.) noch auf dem Schlag möglich.

Wie kommt man nun zu einer Saatmengenkarte? Der einfachste Weg ist, man setzt sich hin und zeichnet die Zonen der unterschiedlichen Mengen in die einzelnen Felder ein und setzt dies dann in eine Faktorkarte um. Hierbei spielt natürlich die Betriebsleitererfahrung die wesentliche Rolle. Zur weiteren Qualifizierung hat sich die Nutzung von Boden- und Reliefkarten (Bodenscanner, Hofbodenkarte u. ä.) bewährt, kann man mit diesen Daten dann auch Vorschläge nach obigen Ansätzen berechnen. Interessant erschein mir auch der Bodenfeuchteindex, welcher aus dem Relief errechnet wird (vom Berg läuft das Wasser ab, in der Senke sammelt es sich), hat er doch Einfluss auf Auflaufrate und Bestockung. Auch die anderen Faktoren könne natürlich genutzt werden.

Grundlagen_Planung_Saatmengen

Die bei der ersten Planung unterstellten Zusammenhänge sollten aber überprüft werden. Dazu eignen sich hervorragend produktionsintegrierte Großparzellenversuche (PiG). In Streifen oder Raster, die über ein Feld gelegt werden, können die unterschiedlichen Varianten gedrillt und anhand der Ertragskartierung ausgewertet und verglichen werden (nebenstehendes Bild). So kann man sich für seinen Betrieb der optimalen Saatstrategie nähern. Einen allgemeinen „optimalen“ Saatkartenansatz gibt es leider nicht, hier muss man sich ran tasten und eigenen Erfahrungen sammeln.

Wir unterstützen Sie gern bei der weiteren Verbesserung Ihrer präzisen Agronomie, zu der mit Sicherheit auch die differenzierte und angepasste Saat gehört bzw. gehören wird.

Wir planen mit Ihnen zusammen die Saatkarten und helfen bei der digitalen und technischen Umsetzung der Saatkarten vom Auftrag über das Terminal im Traktor bis hin zur Drillmaschine auf dem Acker und den richtigen Saatmengen im Boden.

Wir bieten Hilfe bei der Planung, Anlage und qualifizierten Auswertung von produktionsintegrierten Großparzellenversuche (PiG) zur Optimierung der Saatmengen aber natürlich auch für andere Versuchsfragen (Sorten, Pflanzenschutz, Düngung, Technologien usw.).

Mit der neuen Saat werden die Grundlagen für die nächste gute Ernte gelegt und vielleicht ist es ja an der Zeit, über angepasste und differenzierte Saatmengen nachzudenken und sich das Thema mit Versuchen und auf Testschlägen zu erschließen.

Wenn Sie an an der differenzierten Saat oder auch an unseren anderen Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie mich ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

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Bunte ISOBUS Welt – Beratung und Hilfe durch EXAgT

Spätestens zur Agritechnica 2011 war es klar, der ISOBUS-Standard hat sich in der Gerätewelt einen festen Platz gesichert. Die Vorteile liegen auf der Hand: nur noch ein Terminal für alle ISOBUS-Geräte, egal von welchem Hersteller, ein einheitliches Auftragsformat, eine Teilbreitenschaltung für alle Geräte. Aber wie so oft liegt manchmal „der Teufel im Detail“. Mein Wissen und die Erfahrung aus einigen Praxisjahren in der bunten ISOBUS-Welt inklusive Kontakten zu vielen ISOBUS-Entwicklern möchte ich hiermit interessierten Kunden zur Verfügung stellen:

  • Beratung und Hilfe bei der Einführung und den Betrieb von ISOBUS-Lösungen.
  • Analyse und Hilfe bei technischen Problemen im Kontakt mit den jeweiligen Herstellerfirmen.
  • Beratung und Hilfe beim Auftragsmanagement (Datenfluss Büro – Terminal – Büro), Analyse von nicht lesbaren Aufträgen etc.
  • Integration von Applikationskarten in Aufträge, Zurücklesen der Karten aus den abgearbeiteten Aufträgen mit den tatsächlich ausgebrachten Mengen.

Wenn Sie an unseren Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie mich ab sofort ansprechen, meine Kontaktdaten sind:

andreas.schmidt@exagt.de
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A. Grabo und A. Schmidt starten mit EXAgT

Am 01.09. starten wir (Arnim Grabo und Andreas Schmidt) offiziell mit EXAgT – Das Büro für präzise Agronomie. Unser Büro in Zschochau am Rande der Lommatzscher Pflege haben wir bezogen, alle Leitungen sind verlegt, Internet und Telefon liegen an, unsere Homepage (www.exagt.de) ist online.

EXAgT – Das Büro für präzise Agronomie bietet Ihnen als unabhängige Ingenieursgesellschaft Dienstleistungen und Beratung auf folgenden konkreten Gebieten des modernen Acker- und Pflanzenbau an:

  • EXAgT PiG – Produktionsintegrierte Großparzellenversuche
    https://www.exagt.de/PiG.html
  • EXAgT SLS  – Planung, Optimierung und Einführung eines SpurLeitSystems für den gesamten Betrieb
  • EXAgT ISOBUS – Beratung und Hilfe bei der Einführung von ISOBUS Lösungen , herstellerunabhängige Analyse und Hilfe bei technischen Problemen

Wenn Sie an unseren Dienst- und Beratungsleistungen interessiert sind, können Sie uns ab sofort ansprechen (telefonisch A. Grabo wieder ab dem 07.07.), unsere Kontaktdaten sind:

arnim.grabo@exagt.de
+49 (0) 176 72588814, +49 (0) 34324 269737

andreas.schmidt@exagt.de
+49 (0) 173 352 8960, +49 (0) 34324 269739

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PiG macht Streifenversuche exakt

Fragestellungen wie: „Bringt die neue Sorte wirklich die versprochenen Leistungen auf meinen Flächen?“, „Welche Düngungs-/Pflanzenschutz-/Aussaat-/Bodenbearbeitungsvariante bringt was für Effekte in meinem Betrieb?“ interessieren Praktiker sehr. Aber auch Züchter, die Dünger- und Pflanzenschutzindustrie, die Landtechnik und natürlich die Akteure der Agrarforschung haben Fragen und sind an richtigen Antworten interessiert.

Das klassisches Verfahren, um solche Fragen zu beantworten, ist der bewährte Exaktversuch. Da dieser aber sehr aufwendig ist und den normalen Produktionsprozess stört, greift man daher in der Praxis oft auf Streifenversuche zurück. Hierbei werden auf einem Feld in nebeneinander gelegten großen Streifen Varianten miteinander verglichen. Wenn man allerdings die Meinung der Spezialisten aus dem Versuchswesen zu solchen Versuchsanlagen und deren Ergebnissen einholt bekommt man sehr negative Aussagen zu hören und das zu recht! Ohne mehrfache Wiederholung und Randomisierung ist die Aussagekraft von diesen Streifenversuchen sehr gering.

Mit PiG (Produktionsintegrierte Großparzellenversuche) lassen sich mit praxisüblicher Großtechnik innerhalb des normalen Produktionsprozesses wissenschaftlich abgesichert Großparzellenversuche (u.a. auch Streifenversuche) anlegen und auswerten. PiG wird erst möglich durch die konsequente Nutzung moderner Technologien wie DGPS, Sensoren, Ertragskartierung, Störgrößenerfassung und exakter geostatistischer Auswertungsverfahren. PiG folgt den Empfehlungen Leitfadens OFE (On Farm Experimente) nach Wiederholungen und Randomisierung. Dieser wurde von der AG Landwirtschaftliches Versuchswesen der Biometrischen Gesellschaft herausgegeben (https://www.biometrische-gesellschaft.de/fileadmin/AG_Daten/Landwirtschaft/PDFs/Leitfaden_OFE-Band_2012.pdf) .

EXAgT das Büro für präzise Agronomie bietet von der Versuchsplanung bis zur statistischen Auswertung der Ergebnisse ein PiG Komplettpaket an.

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