Maisversuche: Verschiedene Reihenabstände und Streifensaat
Seitdem wir den relativen Maisertrag sicher mittels Fernerkundung (Drohne bzw. Satellit) bestimmen können, hat sich für uns ein neues weites Betätigungsfeld für Großparzellenversuche erschlossen.
Neben mehreren laufenden Versuchen – differenzierte Saat vs. konstant und deren Effekte unter den Bedingungen des jeweiligen Betriebs – gab es für uns dieses Jahr neue Aufgabenstellungen.
Neue Technik bringt neue Möglichkeiten: Im Praxisbetrieb stand uns eine Einzelkornsämaschine zur Verfügung, bei der sich hydraulisch die Reihenabstände verändern lassen. Dies macht Versuche möglich, und es kam die Frage auf, ob der typische Reihenabstand von 75 cm auch unter den Bedingungen im Betrieb die richtige Wahl ist. Weiterhin wird hier seit Jahren erfolgreich eine Strip-Till-Maschine für die Aussaat von Raps, Wintergerste und Winterweizen eingesetzt – auch diese soll in diesem Zusammenhang ausprobiert werden.
Das bedeutet fünf Prüfglieder (75 cm, 55 cm, 45 cm – alle mit 10 Körner/m², Streifensaat 9 Körner/m², Streifensaat 12 Körner/m²), randomisiert mit drei Wiederholungen, dabei vier verschiedene Arbeitsbreiten.
Eine Herausforderung für die Versuchsplanung und die Umsetzung mittels geplanter Spurlinien – aber es funktionierte in der Praxis!

Versuchsplanung mit unterschiedlichen Breiten, umgesetzt durch vorgeplante Spuren „abgefahren“ mit dem jeweiligen Schlepperterminal (AFS 700 und AFS 1200).

Neue Technik bringt neue Möglichkeiten: eine Einzelkornsämaschine bei der sich hydraulisch die Reihenabstände verändern lassen.

Aussaat mit Strip-Till-Maschine, leider war die Saatbettbereitung schon erfolgt.
Der nächste Schritt ist die Bonitur der tatsächlich aufgelaufenen Maispflanzen mittels Drohne. Hoffen wir auf baldigen Regen!
ISOBUS Wutrede, fünf Jahre später
2021
Ich war mit meiner Geduld am Ende: Applikationskarten, die dem ISOBUS-Standard entsprachen (einem älteren, aber noch gültigen Stand der Norm), waren auf einmal nicht mehr lesbar. Gut, mit Gespür und „Reservetools“ bekam man die Probleme immer gelöst – aber es war aufwendig und frustrierend.
2026
Es gibt mit ISOXML Applikationskarten keine Probleme mehr. Die Bedienung der entsprechenden Programme – selbst auf älteren Terminals bei aktuellen Softwareständen – ist in dieser Hinsicht viel einfacher und auch robuster gegenüber Fehlbedienungen und Formateigenarten geworden. Ein wirklicher Fortschritt!

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